Gelbwesten- und Klimaproteste in Paris: Schwere Ausschreitungen – Festnahmen

Symbolfoto: © burntimes

Am Rande einer Demonstration für mehr Klimaschutz mit tausenden Teilnehmern ist es am Samstag in der französischen Hauptstadt Paris zu schweren Ausschreitungen gekommen. Mülltonne und mehrere E-Tretroller wurden angezündet. Auch Festscheiben gingen zu Bruch. In der südlichen Innenstadt von Paris setzten die Sicherheitskräfte Tränengas gegen die Demonstranten ein. Mindestens 152 Menschen wurden vorübergehend festgenommen. Weitere 300 Menschen wurden kostenpflichtig verwarnt, nach dem sie in verbotenen Bereichen der Stadt demonstriert hatten. Die Polizei war mit über 7.000 Beamten vor Ort.

Die Polizei forderte im Vorfeld friedliche Demonstranten auf sich von von gewalttätigen Gruppen zu distanzieren. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace forderte seine Anhänger zum Verlassen der Demonstration auf. Unter den gewalttätigen Demonstranten befanden sich vermummte Personen. Anhänger der Gelbwesten protestieren seit November 2018 gegen die Reformpolitik von Präsident Macron.

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