Klimaschutz-Paket wurde beschlossen: Eine Übersicht

Symbolfoto: © Carl-Ernst Stahnke | pixelio.de

Die Klimaziele für 2020 wird Deutschland verfehlen. Die Ziele für 2030 versprach die Bundesregierung am Freitag einzuhalten. Am Freitag wurde ein Klimapaket geschnürt. Verbraucher müssen sich in den nächsten Jahren unter anderem auf höhere Spritpreise einstellen. Mit Hilfe der Beschlüsse sollen die Klimaschutz-Ziele für 2030 realisiert werden. Dafür gibt es bei E-Automobilien und klimafreundlichen Heizungen staatliche Prämien. Es wird zukünftig ab 2021 eine sogenannte CO2-Bepreisung von Benzin, Diesel und Heizöl geben, die bei 10 Euro pro Tonne CO2 starten. Bis 2025 soll der Preis schrittweise auf bis zu 35 Euro pro Tonne CO2 ansteigen. Diese Preise betreffen Unternehmen, sorgen jedoch dafür, dass es auch an der Tankstelle und beim Heizen teurer wird. Außerdem soll die Kfz-Steuer abhängig von der jeweiligen CO2-Emission stärker besteuert werden. Die Mehrwertsteuer auf Bahntickets soll von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden, um die Preise für das Bahnfahren attraktiver zu gestalten. Der Staat erhofft sich durch den Beschluss Milliardeneinnahmen für den Klimaschutz. Wer jedoch seine alte Ölheizung gegen ein klimafreundliches Modell austauschen lässt, kann mit einer Prämie von bis zu 40 Prozent der Kosten gefördert werden. Die Pendlerpauschale soll Entlastung bringen und um 5 Cent pro Kilometer angehoben werden. Je Entfernungskilometer können somit anstatt 30 zukünftig 35 Cent von der Steuer abgesetzt werden, jedoch erst ab dem 21. Kilometer und ab Ende 2026.

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