Frankfurt Hauptbahnhof: Mann stößt Mutter und Sohn vor einfahrenden ICE – Achtjähriger stirbt

Symbolfoto: © burntimes.com

Am Frankfurter Hauptbahnhof sind eine 40-jährige Mutter und ihr achtjähriger Sohn am Montagmorgen gegen 9.55 Uhr vor einen einfahrenden ICE auf Gleis 7 gestoßen worden. Die Mutter konnte sich gerade noch rechtzeitig aus dem Gleisbett retten. Ihr achtjähriger Sohn wurde überrollt und erlag seinen schweren Verletzungen. Eine dritte Person, die ebenfalls geschubst wurde konnte den Angriff abwehren. Passanten überwältigten den Täter, der aus Eritreer stammt. Er soll keine Verbindungen zu den Opfern gehabt haben. Nach der Tat wurden 15 Menschen von Notfallseelsorgern betreut. Nach der Tat am Hauptbahnhof sucht die Polizei dringend Zeugen. Menschen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069-75551199 bei der Polizei zu melden. Gegenwärtig werden Videobilder aus Überwachungskameras ausgewertet.

Der Frankfurter Oberbürgermeister teilte mit: „Die furchtbare Tat im Frankfurter Hauptbahnhof hat mich tief getroffen. Es ist nicht zu ermessen, welches Leid mit dem Tod des Jungen über die Familie gebracht wurde, welch unermesslicher Schmerz. Den Angehörigen gilt mein tief empfundenes Beileid. Was wir bisher über die Tat wissen, widerspricht allem, wofür Frankfurt steht. Wir Frankfurter stehen zusammen, wir haken uns unter, wir helfen selbstlos Menschen, wir retten sie aus der Not und sind füreinander da – auch an Tagen wie heute, wo ein Schatten über der Stadt liegt.“

Bundesinnenminister Seehofer hat aufgrund der Ereignisse in Frankfurt seinen Urlaub unterbrochen um die Chefs der Sicherheitsbehörden zu treffen. Für Dienstag kündigte er an die Öffentlichkeit zu informieren.

Erst vor wenigen Tagen wurde im nordrhein-westfälischen Voerde eine 34-jährige Frau vor einen Zug gestoßen worden. Sie erlitt tödliche Verletzungen. Der mutmaßliche 28-jährige Täter handelte ohne Vorwarnung.

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