Nach Bluttat in Rügland – Täter nimmt sich das Leben

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am Samstagmorgen wurde ein 49-jähriger Mann im bayerischen Rügland Opfer eines Gewaltverbrechens. Der Mann geriet mit einem 30-jährigen Mann in Streit, weil dieser an seinem Auto versucht hat die Nummernschilder zu entwenden und den Wagen demoliert hatte. Der Mann, der seine beiden Hunde in den Feldern ausführte, setzte einen Notruf ab. Als die Beamten etwa 15 Minuten später eintrafen fehlte von dem Mann jede Spur. Ein dazu alarmierter Polizeihubschrauber entdeckte die Leiche schließlich in einiger Entfernung. Eine Stunde später wurde der 49-Jährige tot in einem nahegelegenen Feldstück aufgefunden. Die Ermittler entdeckten später Fotos des Täters auf dem Handy des Getöteten. Die Beamten teilten auf einer Pressekonferenz mit, dass der Täter am Sonntagabend tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Es gibt keine Zweifel, dass es sich bei ihm um den Täter handelt und er sich selbst das Leben nahm. Ein aufgefundener Abschiedsbrief gibt keinen Aufschluss über das Motiv, teilte die Polizei mit.

Eine Obduktion ergab unterdessen, dass der Autobesitzer durch Gewalteinwirkung am Hals starb.

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