Rettungsschiff „Alan Kurdi“ darf in Malta anlegen

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Nach tagelanger Irrfahrt durch das Mittelmeer hat sich am Sonntag eine Lösung für die 65 Schutzsuchenden abgezeichnet, die von einem überfüllten Schlauchboot gerettet wurden. Nach dem Italien dem Schiff die Einfahrt in den Hafen von Lampedusa untersagt hat, hat das Schiff Kurs auf Malta genommen. Das Land hat inzwischen mitgeteilt, dass es die 65 Geflüchteten aufnehmen wird. Von dort aus werden die Menschen umgehend auf andere Länder verteilt, hieß es. Der Einsatzleiter der Rettungsorganisation Sea-Eye zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Die Lage an Bord der „Alan Kurdi“ spitzte sich zuletzt immer weiter zu. Das Schiff ist benannt nach dem dreijährigen Syrer, dessen Leiche im Spätsommer 2015 an einen Strand der Türkei gespült wurde.

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