Waldbrand bei Lübtheen: Löschwasser wird knapp – Flüsse werden aufgestaut

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Der riesige Waldbrand im mecklenburg-vorpommerschen Lübtheen hatte sich auf eine Fläche von 1.200 Hektar ausgeweitet. Die Feuerwehr teilte am Mittwochmorgen mit, dass der Waldbrand in den letzten Tagen auf eine Fläche von 700 Hektar reduziert werden konnte. Mehrere Bergepanzer haben in den betroffenen Wäldern zugewachsene Wege und Schneisen freigeräumt, damit die Fahrzeuge der Feuerwehr an die einzelnen Brandherde gelangen können. Nur auf diesen freigelegten Wegen besteht keine Gefahr durch Munitionsreste oder Blindgänger. Der Waldbrand befindet sich auf einem stillgelegten ehemaligen Truppenübungsplatz.

Vier Orte in dem Waldbrandgebiet wurden vorsorglich evakuiert und sollen auch weiterhin evakuiert bleiben. Wann genau die Bewohner zurückkehren können war am Mittwochmittag noch unklar.

Für die Wasserversorgung wurden unter anderem Flüsse aufgestaut, nach dem das Löschwasser knapp wurde. Auch Löschhubschrauber sind im Einsatz. Unterstützt wird die Feuerwehr in Mecklenburg Vorpommern durch Kräfte aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Bei der Polizei sind inzwischen 60 Hinweise auf Brandstiftung eingegangen. Drei Brandstellen wurden entlang eines Weges ausgemacht. Das ist zuviel für einen Zufall, hieß es aus Ermittlungskreisen.

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