Goldnest-Raub in Berlin: Polizei durchsuchte Häuser im Clan-Umfeld

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zu Mittwoch wurde ein Goldnest aus der Fuchsberg-Grundschule im Stadtteil Marzahn-Hellersdorf gestohlen. Es handelt sich um insgesamt 74 Zweige, die aus 814 Gramm 999er-Feingold bestehen. Die Zweige haben einen Goldwert von knapp 30.000 Euro. Die Ermittler haben Häuser und Wohnungen von arabischen Clans in Berlin durchsucht. Am vergangenen Freitag beobachteten Beamte, wie drei staatenlose Personen, die aus Großfamilien stammen, gemeinsam die Schule betreten und sich die Vitrine, die in die Wand eingelassen ist angeschaut hat. Es kam bereits Tage vor dem Diebstahl zu einem Sabotagealarm. Eine Putzfrau rief die Polizei nach dem sie die Außentür nicht mit dem dafür vorgesehenen Code schließen konnte. Es könnte versucht worden sein die Alarmanlage zu manipulieren. Die Alarmanlage wurde daraufhin repariert.

Bei der zuständigen Wachschutzfirma ging am Mittwochmorgen um 0.08 Uhr ein stiller Alarm ein. Die Täter schnitten ein 20 mal 25 Zentimeter großes Loch in eine mit Sicherheitsglas geschützte Tür. Anschließend betätigten die Diebe den Fenstergriff und stiegen in die Räumlichkeiten ein. Um 0.10 Uhr informiert der Chef der Sicherheitsfirma einen Mitarbeiter. Nach dem ein weiterer Alarm an der Vitrine ausgelöst wird, alarmiert er die Polizei. Der Wachmann ist um 0.22 Uhr an der Schule und sieht sofort die leere Vitrine. Die betroffene Vitrine war siebenfach verglast. Zivilstreifen wurden noch in der Nacht zu mehreren Großfamilien geschickt. Es wurde jedoch bisher nichts Verdächtiges gefunden. Möglicherweise handelt es sich bei der Tat um eine Art Machdemonstration zwischen den Clans.

Im März 2017 wurde eine 100 Klogramm schwere Goldmünze aus dem Bode-Museum in Berlin entwendet. Die Münze hatte einen Wert von 3,75 Millionen Euro.

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