Überfall auf Sparda-Bank am Münchener Hauptbahnhof: Zeuge erkannte Täter in S-Bahn

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am Münchener Hauptbahnhof hat ein Mann am Dienstag in der Arnulfstraße eine Sparda-Bank überfallen und dabei mehr als 10.000 Euro erbeutet. Der Täter hielt unmaskiert eine Sporttasche in die Höhe und behauptete, dass sich darin eine Bombe befinde. Er flüchtete zunächst unerkannt. Der 28-jährige Täter fuhr jedoch in der S-Bahn ohne ein gültiges Ticket und wurde dabei erwischt, sodass die Beamten die Personalien des Täters hatten. Der Mann war jedoch an seiner gemeldeten Adresse nicht anzutreffen. Nach dem die Polizei öffentlich nach dem Mann fahndete, meldete sich der Ticket-Kontrolleur telefonisch bei der Polizei und teilte mit, dass er die gesuchte Person kontrolliert hat, kurz bevor sich der Banküberfall ereignete.

Am Mittwochmorgen gegen 5.30 Uhr meldete sich ein Fahrgast bei der Polizei, der den Bankräuber in der S8 wiedererkannt hat. Er wurde unmittelbar nach dem Verlassen um 5.35 Uhr an der Haltestelle Donnersbergerbrücke von Polizisten festgenommen. Er trug noch die gleiche Kleidung wie bei dem Banküberfall. Außerdem hatte er die Sporttasche bei sich, in der sich ein Großteil der erbeuteten Beute jedoch keine Bombe befand. Bei ihm handelt es sich um einen Deutschen, der aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammt.

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