Zugunglück bei Rendsburg: Zwölf Verletzte – Strecke bleibt bis nächsten Mittwoch gesperrt

Symbolfoto: © Peter Freitag | pixelio.de

Am frühen Mittwochmorgen ist ein Zug um 4.36 Uhr, im schleswig-holsteinischen Alt Duvenstedt mit einem Sattelschlepper, der sich zeitgleich auf den Gleisen befand, zusammengestoßen. Dabei wurden zwölf Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Einer der schwer Verletzten wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Bei der Kollision wurden Teile der Oberleitung abgerissen und der Zug war aus den Gleisen gesprungen. Der LKW auf dem sich eine 70 Tonnen schwere Arbeitsmaschine befand war auf den Gleisen liegengeblieben, sodass der Motor des LKW nicht mehr ansprang. Der Lokführer leitete noch eine Schnellbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der Regionalzug sprang aus den Gleisen und kam erst 200 Meter nach den Zusammenstoß zum Stehen. Dem LKW-Fahrer gelang es unmittelbar vor der Kollision aus dem Führerhaus zu springen. Die Feuerwehr musste mit schwerem Gerät den Führerstand des Lokführers aufbrechen, um ihn befreien zu können.

Bei einem Anwohner wurde durch die herumschleudernde LKW-Achse die Windschutzscheibe seines Fahrzeugs durchschlagen sowie das Fenster der Gäste-Toilette.

Die betroffene Bahnstrecke bleibt zwischen Owschlag und Rendsburg mindestens bis nächste Woche Mittwoch gesperrt. Der Regionalverkehr zwischen Hamburg und Flensburg endet in Flensburg beziehungsweise in Owschlag.

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