Großbritannien: Wikileaks-Gründer Assange wurde zu 50 Wochen Gefängnis verurteilt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der 47-jährige Wikileaks-Gründer, Julian Assange, wurde am Mittwoch in der britischen Hauptstadt London zu 50 Wochen Gefängnis verurteilt, weil er gegen Kautionsauflagen verstoßen hat. Weitere mögliche Staftatbestände wurden in dem Verfahren nicht behandelt. Vor der Urteilsverkündung zeigte Assange seine geballte Faust. Vor dem Gerichtsgebäude protestierten Anhänger von ihm und hielten Schilder hoch auf denen beispielsweise „Lasst Assange frei“ stand.

Am Vormittag des 11. April wurde Assange in der Botschaft von Ecuador in Großbritannien verhaftet, nach dem das südamerikanische Land das politische Asyl aufgehoben hatte (wir berichteten). 2012 war Assange in die Botschaft geflüchtet. Zu dem Zeitpunkt lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor, dem er sich durch die Flucht entzogen hat. Assange befürchtete über Schweden in die USA ausgeliefert zu werden. Es liegt aktuell bereits ein Auslieferungsgesuch aus der USA vor.

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