Wende im Fall des Gullydeckel-Anschlags in NRW: Lokführer wurde festgenommen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizei sprach nach dem Gullydeckel-Anschlag bei Bad Berleburg von einem versuchten Mordanschlag. Eine Regionalbahn prallte am Samstag, den 13. April frontal gegen die Gullydeckel, die von einer Brücke nach unten baumelten. Die Frontscheibe des Zuges wurde dabei komplett zerstört und durchschlagen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der 49-jährige Lokführer selbst unter Verdacht steht die gefährliche Konstruktion an der Brücke angebracht zu haben. Gefundene DNA-Spuren am Tatort deuten darauf hin, dass der Lokführer selbst die Gullydeckel an massiven Seilen und Ketten an der Brücke befestigt hat. Der Lokführer wurde inzwischen beurlaubt und von der Polizei festgenommen. Der betroffene Lokführer steuerte auf der Strecke zum Zeitpunkt des Unglücks die erste Fahrt – als unbesetzte Leerfahrt. Der Zug war auf dem Weg vom nächtlichen Abstellplatz in Erndtebrück zum Startbahnhof in Bad Berleburg. Das Motiv ist noch unklar.

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