Wikileaks-Gründer Assange wurde in London verhaftet

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Der Wikileaks-Gründer Assange erhielt in der Botschaft von Ecuador in London Asyl. Für Ecuadors Präsidenten war Assange zuletzt ein Hindernis auf dem Weg sich den USA anzunähern. Am Donnerstag lud der ecuadorianische Botschafter die Polizei in Großbritannien ein um Assange zu verhaften. In Großbritannien hat er gegen geltendes Gesetz verstoßen, weil er zu einem Gerichtstermin nicht persönlich erschienen war. Seit Donnerstag sitzt der Wikileaks-Gründer nun in Untersuchungshaft. Ecuador teilte mit, dass Assange ein Protokoll mit Benimmregeln im Asyl überreicht wurde. Er habe die Vereinbarungen jedoch ignoriert und die Regeln dass diplomatischen Asyls mehrfach verletzt. Das könnte als Vorwand verwendet worden sein, um den Asyl von Assange zu beenden. Ecuador hat Assange hat die Staatsbürgerschaft entzogen. Ihm wurde auch mehrmals das Internet abgestellt. Durch die Veröffentlichungen im Internet brachte Assange Ecuador in eine schwierige diplomatische Lage. Der Wikileaks-Gründer soll sich in der Botschaft auch in das interne Netzwerk gehackt haben und die Kommunikation der Mitarbeiter überwacht haben. Am 25. März veröffentlichte Wikileaks auf Twitter Korruptionsvorwürfe gegen den ecuadorianischen Präsidenten Moreno. Es ging dabei um mutmaßliche Zahlungen im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Wasserkraftwerks. Das war offenbar der Punkt, an dem Assange ecuadorianische Staatsbürgerschaft entzogen wurde.

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