Charleston: Weißer erschießt neun Menschen in afroamerikanischer Kirche

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Ein Weißer hat im US-Bundesstaat South Carolina in einer afroamerikanischen Kirche am Mittwochabend Ortszeit neun Menschen getötet. Unbestätigten Medienberichten zufolge soll sich Clementa Pinckney, demokratischer Senator im Landesparlament, unter den Todesopfern befinden. Der 21-jährige Täter ist noch auf der Flucht und konnte bisher noch nicht gefasst werden. Augenzeugenberichten zufolge hat der Täter die Kirche betreten und sofort das Feuer eröffnet. Der Bürgermeister von Charleston bestätigte, dass neun Menschen ums Leben kamen. Acht Opfer seien in der Kirche gestorben und ein Verletzter auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die US-Polizei vermutet Fremdenhass als Motiv. Die Beamten fahnden mit Hochdruck nach dem 21-jährigen Täter. Der Mann wird als gefährlich eingestuft. Von ihm fehlt noch jede Spur. Er soll schlank sein, rasiert sein und ein graues Sweatshirt, blaue Jeans und Stiefel getragen haben. Der Bürgermeister sagte in einer ersten Stellungnahme, dass es sich um eine unsägliche und herzzerreißende Tragödie handelt. „Eine böse und hasserfüllte Person hat neun Menschen das Leben geraubt, die zusammenkamen, um gemeinsam zu beten“, sagte er. Ein unbekannter Anrufer hatte zeitgleich zu dem Anschlag bei der Polizei eine Bombendrohung in der Umgebung der Kirche ausgesprochen. Es besteht jedoch keine Gefahr, teilte die Polizei mit. Der Anschlag ereignete sich in der historischen Kirche in der Altstadt von Charleston.

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