Venezuela erklärt deutschen Botschafter zur unerwünschten Person

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Venezuela hat den deutschen Botschafter zur unerwünschten Person erklärt und ihn gebeten innerhalb von 48 Stunden das Land zu verlassen. Als Begründung nannte Venezuela, dass sich „niemand in die inneren Angelegenheiten einzumischen hat“. Genau das habe der deutsche Botschafter, Kriener, getan, so das venezolanische Außenministerium auf seiner Internetpräsenz. Kriener war einer von insgesamt vier ausländischen Botschaftern die den Oppositionsführer und selbsternannten Übergangspräsidenten Guaidó am Montag vom Flughafen abholten, um sicherzustellen, dass er bei seiner Wiedereinreise nicht direkt verhaftet wird. Guaidó war trotz Ausreiseverbots der Regierung ausgereist. Präsident Maduro drohte daraufhin damit ihn bei der Einreise verhaften zu lassen. Guaidó hatte sich Ende Januar zum Übergnagspäsidenten ernannt. Inzwischen haben mehr 50 Länder ihn als legitimen Interimsstaatschef anerkannt.

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