Verdacht auf Geldwäsche: BKA beschlagnahmt 50 Millionen Euro

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

In Hessen und Bayern haben Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) Immobilien und Konten gesichert. Insgesamt wurden 50 Millionen Euro beschlagnahmt. Das Geld gehört der Geldwäsche-Organisation „Russian Laundromat“ (russische Waschmaschine). Die Ermittler teilten mit, dass der dringende Verdacht besteht, dass das beschlagnahmte Geld aus einer kriminellen Gruppierung stammt und mit Hilfe von Geldwäsche eingenommen wurde. Am Montag wurden bereits vier Immobilien im Wer von 40 Millionen Euro in Schwalbach am Taunus, Nürnberg, Regensburg und Mühldorf beschlagnahmt. Außerdem wurde ein Konto in Lettland, auf dem sich 1,2 Millionen Euro befanden, eingefroren. Zusätzlich wurden in Deutschland Guthaben im Wert von 6,7 Millionen Euro gesichert.

Die russische Gruppierung erwirtschaftete zwischen 2011 und 2014 mindestens einhundert Millionen US-Dollar.

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