Bundesrat stimmt zu: Alte Führerscheine sollen schrittweise umgetauscht werden

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der Bundesrat hat einem Plan für den Austausch von alten Führerscheinen zugestimmt. Somit müssen Millionen Autofahrer bis zum Jahr 2033 ihren alten Führerschein gegen einen neuen umtauschen. In Deutschland haben gegenwärtig etwa 43 Millionen Autofahrer einen alten Führerschein. Diese sollen gegen die neuen Plastikkärtchen gewechselt werden, weil dieses auch ein EU-Standard ist. Der Umtausch wird nach Angaben des Bundesrates gestaffelt nach Geburtsjahr und Ausstellungsjahr erfolgen. Die Fahrerlaubnis bleibt durch den Umtausch unverändert, sodass keine neue Fahrprüfung abgelegt werden muss. Der ADAC teilte mit, dass für den Umtausch eine Gebühr von 25 Euro anfallen wird und ein aktuelles Passfoto benötigt wird. Wer seinen alten Führerschein nach Aufforderung nicht umtauscht, läuft Gefahr bei einer Kontrolle ein Verwarnungsgeld in Höhe von zehn Euro bezahlen zu müssen. Die neuen Führerscheine sind zukünftig 15 Jahre lang gültig, wie bereits die Führerscheine, die nach dem 18. Januar 2013 ausgestellt wurden.

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