Berlin: Elfjährige Grundschülerin hat sich wegen Mobbings das Leben genommen

Symbolfoto: © Jens Weber | pixelio.de

In Berlin hat sich eine elfjährige Grundschülerin das Leben genommen. Am vergangenen Dienstag wurde die Schule und der Aufsichtsrat über ihren Tod informiert. Das junge Mädchen starb wenige Tage nach ihrem Selbstmordversuch in einem Berliner Krankenhaus. Eltern teilten mit, dass die Elfjährige und auch andere Schüler in der betroffenen Grundschule gemobbt werden und es auch zu gewaltsamen Übergriffen kam. Die Lehrer haben das alles offenbar nicht Ernst genommen. Die Klassenlehrerin der Schülerin hat sich nach dem Bekanntwerden des Suizides krankgemeldet. Die Mobbingsfälle wurden nach Angaben von Eltern nicht Ernst genommen und runtergespielt – nach dem Motto „die gemobbten Kinder seien ja auch nicht gerade Engel.“

Seit einem Jahr gab es an der betroffenen Schule massive Mobbingfälle. Das Mobbing soll dabei nicht nur von Schülern, sondern auch von mindestens einer Lehrerin ausgegangen sein. Im Fall der Elfjährigen hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Am Samstagabend fand eine Mahnwache vor der betroffenen Grundschule statt.

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