Streit mit Russland: USA steigen aus dem INF-Abrüstungsvertrag aus

Symbolfoto: © jan37k | pixelio.de

Die USA teilten mit, dass sie aus dem INF-Abrüstungsvertrag mit Russland aussteigen werden. Russland drohte im Fall eines Ausstiegs mit Konsequenzen. Die USA gaben Russland die Schuld und fordern die Zerstörung von Mittelstreckenraketen. Das amerikanische Konzept unter Präsident Trump sieht vor möglichst viele Abkommen aufzukündigen. Die USA verkündeten den Ausstieg aus dem Abkommen am Freitag nach einem monatelangem Streit. Der amerikanische Außenminister teilte mit, dass sich die USA bereits ab Samstag nicht mehr an den Vertrag gebunden sehen. Neben den USA warf auch die NATO Russland vor mit seinen Raketen seit langem gegen geltende Vorgaben des Vertrags zu verstoßen.
Russland forderte die USA auf Beweise für die Anschuldigungen vorzulegen. Es gibt demnach keine Satellitenbilder und keine Aufnahmen, die einen Vertragsbruch aufzeigen.

Als INF-Verträge oder als Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme bezeichnet man die bilateralen Verträge zwischen der Sowjetunion und den USA über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite. Der Besitz, die Produktion und Flugtests mit ihnen sind verboten.


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