Trauriges Ende der Rettungsmission in Spanien: Der zweijährige Julen ist tot

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Knapp zwei Wochen bangten die Menschen in Spanien um das Schicksal des zweijährigen Julen, der beim Spielen in ein 110 Meter tiefes Bohrloch gefallen ist. In der Nacht zu Samstag gelangten Einsatzkräfte gegen 1.25 Uhr zum vermissten Zweijährigen. Leider war er diesem Zeitpunkt bereits tot. Nach dem das bekannt wurde, herrschte an der Unglücksstelle absolutes Stillschweigen. Die Retter sagten: „Wir fühlen mit den Eltern – ihr Schmerz ist auch unser Schmerz.“

Die Eltern von Julen hatten 2017 bereits ihr erstes Kind verloren – es starb an einem Herzfehler. Während der Rettungsarbeiten wohnten die Eltern von Julen in einem Haus, das sich 800 Meter von dem Bohrloch entfernt befindet. Anwohner hatten den Eltern das Haus zur Verfügung gestellt. Nach dem Auffinden von Julen überbrachte ein Team der spanischen Polizei die traurige Nachricht. Die Eltern werden von Seelsorgern betreut. Eine angeordnete Obduktion soll weitere Erkenntnisse bringen.

Behörden teilten mit, dass das Bohrloch, in das der Zweijährige fiel, illegal auf der Suche nach Wasser ohne Genehmigung gegraben wurde.

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