Brunnen-Drama in Spanien: Retter kommen kleinem Julen immer näher

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Bei der dramatischen Suche nach dem zweijährigem Julen, der am 13. Januar in einen 107 Meter tiefen Brunnenschacht, in der spanischen Küstenstadt Malaga gestürzt ist, näheren sich die Retter dem Kleinkind an. Am Dienstagabend trennten die Rettungskräfte nur noch etwa vier Meter von dem Zweijährigem. Ein Stück des Rettungsschachts mussten Minenarbeiter von Hand mit Spitzhacken und Schaufeln graben. Die Männer werden dazu mit einer an einem Kran befestigten Kapsel in den Rettungsschacht hinabgelassen. Dieser ist eta einen Meter breit und 1,20 Meter hoch, sodass die Minenarbeiter liegend oder kniend arbeiten müssen.

Es gibt seit zehn Tagen kein Lebenszeichen von Julen. Die Familie des Zweijährigen verfolgt die Rettung immer wieder vor Ort und wird psychologisch betreut. Julen fiel vor zehn Tagen in ein Bohrloch, das lediglich einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern hat. Experten halten es trotz der fortgeschrittenen Zeit nicht für ausgeschlossen, dass Julen lebend gerettet werden könnte.

Der Rettungsschacht wurde parallel zum Brunnenloch angelegt. Die Rettungskräfte hoffen Julen am Mittwoch erreichen zu können. Der Junge wird in einer Tiefe von 75 bis 80 Meter vermutet. Eine Tüte mit Süßigkeiten, die Julen bei sich trug wurde in 75 Metern Tiefe lokalisiert. Das Bohrloch, in das der Junge fiel, wurde illegal, auf der Suche nach Wasser gebohrt.

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