Tsunami-Katastrophe in Indonesien: Mindestens 222 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Indonesien hat ein Tsunami Sumatra und Java schwer getroffen. Mindestens 222 Menschen starben. Mehr als 840 Menschen wurden teils schwer verletzt. Am Sonntagabend werden noch 30 weitere Menschen vermisst. Die Rettungsarbeiten laufen auch Hochtouren. Die Behörden teilten mit, dass sie damit rechnen, dass die Opferzahlen weiter steigen werden. Unter den Toten befinden sich auch Mitglieder einer Band. Die Band „Seventeen“ wurde während des Auftritts von einer gewaltigen Flutwelle an einem beliebten Strand überrascht. Häuser, Wohnungen und Hotels wurden ebenfalls zerstört. Der indonesische Katastrophenschutz sprach von weit über 500 zerstörten Häusern, Hotelanlagen und Schiffen. Das genaue Ausmaß der Katastrophe war am Sonntagabend noch unklar. Das Auswärtige Amt teilte mit, dass sich ihren Erkenntnissen zufolge keine Deutschen unter den Opfern befinden.

Der Tsunami wurde möglicherweise durch die Eruption des Vulkans Anak Krakatau, der sich in der Sunda-Meerenge befindet, ausgelöst. Nach Angaben der indonesischen Agentur für Geophysik war der Vulkan ausgebrochen. Dieses hatte einen Unterwasser-Erdrutsch zur Folge, der den Tsunami auslöste. Der Tsunami traf 24 Minuten später auf das indonesische Festland.

Im Dezember 2004 traf ein verheerender Tsunami auf Indonesien. Damals starben 220.000 Menschen. Ausgelöst wurde die Katastrophe durch ein Seebeben der Stärke 9,1.

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