USA: Trumps Ex-Anwalt Cohen gesteht gelogen zu haben

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der ehemalige persönliche Anwalt von US-Präsident Trump, Michael Cohen, hat am Donnerstag gestanden den Kongress über Geschäfte in Russland belogen zu haben. Es geht dabei unter anderem um ein Bauprojekt von Trump in der russischen Hauptstadt Moskau. Cohen sagte aus, dass er 2017 vor dem Geheimdienstausschuss verkehrte Angaben gemacht hat. Im Kongress sagte Cohen, dass das Projekt um den Trump-Tower im Januar 2016 eingestellt wurde. In Wahrheit wurde das Projekt aber auch nach der Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner fortgesetzt. Trump selbst meldete sich am Donnerstag ebenfalls zu Wort und bezeichnete die Aussage von Cohen als Lüge. Der US-Präsident sagte: „Cohen lügt, um eine mildere Strafe zu bekommen.“ Er gab an nicht mit dem Projekt in Moskau befasst gewesen zu sein. Cohen arbeitete mehr als zehn Jahre für Donald Trump. In dieser Zeit verdiente Trump unter anderem mit Immobilien- und Lizenzgeschäften eine hohe Summe US-Dollar. Cohen hatte vor einem Bundesrichter in den USA bereits gestanden an eine Pornodarstellerin ein Schweigegeld in Höhe von 150.00 Dollar bezahlt zu haben. Die Pornodarstellerin wollte Details über die sexuellen Kontakte mit US-Präsident Trump bekanntgeben.

Im August dieses Jahres hatte sich Cohen schuldig bekannt, Steuerbetrug begangen und gegen Gesetze zur Finanzierung des Wahlkampfes verstoßen zu haben. Dabei ist auch die Schweigegeld ein Thema. Mit diesen Zahlungen verstieß Cohen mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen das in den USA geltende Wahlkampfgesetz.

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