Tupper-Party in Apen: 15 Menschen wurden verletzt

Symbolfoto: © burntimes

Im niedersächsischen Apen sind 15 Menschen bei einer Tupperparty verletzt worden, darunter auch ein Kind. Die Polizei teilte mit, dass die Veranstalterin der Verkaufsveranstaltung am Donnerstagabend in einer nicht durchlüfteten Garage mit einem Gas-Heizstrahler heizte, damit es den Gästen nicht zu kalt wird. Mit einem Gasheizstrahler darf man jedoch nicht geschlossene Räume beheizen, weil es dadurch zu einem erhöhten Kohlenmonoxidgehalt kommt. Das austretende Kohlenmonoxid sorgte bei den Gästen für Unwohlsein. Nachdem mehrere Frauen über Schwindel klagten und eine Frau sogar das Bewusstsein verlor, begann für die Feuerwehr am Donnerstagabend um 21 Uhr ein Großeinsatz. Die Feuerwehr rückte mit 30 Feuerwehrleuten an und zusätzlich wurden zehn Rettungswagen zu der Tupper-Party entsendet. Elf Frauen und ein elfjähriges Kind wurden mit dem Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in Krankenhäuser eingeliefert. Bei einigen wurden leicht erhöhte Kohlenmonoxid-Werte im Blut festgestellt. Die Polizei hat wegen des Vorfalls Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Veranstalterin der Tupper-Party eingeleitet.

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