Mord an Khashoggi: US-Präsident Trump steht hinter Saudi-Arabien

Symbolfoto: © jan37k | pixelio.de

Saudi-Arabien wehrt sich gegen die Anschuldigung, dass der Kronprinz Salman etwas mit dem brutalen Mord am Journalisten Khashoggi in der Türkei zu tun hat. Der Außenminister von Saudi-Arabien warnte unterdessen mit solchen Aussagen eine „rote Linie“ zu überschreiten. US-Präsident Trump warnte vor voreiligen Beschuldigungen und sagte, dass man die noch laufenden Ermittlungen abwarten muss. Der amerikanische CIA ermittelt in der Sache. Trump sagte, dass der Präsident von Saudi-Arabien ihm versicherte nichts mit der Tötung zu tun zu haben.

Die Bemühungen von Trump, die wirtschaftlich guten Beziehungen zu Saudi-Arabien nicht zu belasten, sorgen in seiner Partei und im Kongress für Unverständnis und Kritik. Der Kongress teilte mit, dass der Drahtzieher des Mordes bestraft werden muss und die Bestrafung gegebenenfalls durch den Kongress erfolgen wird, sollte US-Präsident Trump dies nicht machen. Mehrere Mitglieder des Kongresses fordern außerdem einen Stopp der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien. Die Bundesregierung in Deutschland hat alle Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien gestoppt.

Der im US-Exil lebende Journalist Khashoggi wurde am 2. Oktober in der saudi-arabischen Botschaft in der türkische nHauptstadt Istanbul ermordet, als er seine Papiere für eine Hochzeit abholen wollte. (wir berichteten).

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