Pinkpop-Festival bei Aachen: Bus rast in Menschenmenge – ein Toter und mehrere Verletzte

Symbolfoto: © Maren Beßler | pixelio.de

Beim Pinkpop-Festival in Landgraaf (NL), nahe Aachen, raste am Montagmorgen gegen 4 Uhr ein Kleinbus in eine Menschenmenge. Mindestens ein Mensch kam ums Leben und drei weitere wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Der Todesfahrer des Busses beging Fahrerflucht. Beamten gelang es, den vom Tatort geflüchteten Fahrer des Kleinbusses zwischenzeitlich festzunehmen und das Tatfahrzeug sicherzustellen. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 34-jährigen Mann aus Heerlen. An der Großfahndung waren auch Polizeihubschrauber beteiligt. Mit Hilfe einer großabgelegten grenzübergreifenden Fahndung gelang es den Behörden den Fahrer zu finden. Es ist noch unklar, ob es sich um einen Unfall oder um Absicht handelt. Es gibt zur Zeit keine Hinweise auf einen terroritischen Hintergrund, hieß es am Montagmittag. Der Unglücksort befindet sch zwischen dem Festivalgelände und einem nahegelegenen Campingplatz, im Mensheggerweg. Die Veranstalter des Pinkpop-Festivals sind bestürzt und fühlen mit den Opfern und deren Familien“, heißt es auf Facebook. Die Abreise der Ferstivalbesucher verzögert sich, da zur Zeit noch mehrere Zufahrtswege gesperrt sind.

Wenige Stunden vor dem Unfall war das diesjährige Pinkpop-Festival mit dem Auftritt von Bruno Mars zu Ende gegangen. Auf dem Festival spielten unter anderem Bands wie Pearl Jam und die Foo Fighters. Über 200.000 Menschen besuchten das Pinkpop-Festival, das einmal im Jahr in Landgraaf, unweit von Aachen stattfindet.

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