Regierungsbildung in Italien ist gescheitert: Conte gibt auf

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der designierte Ministerpräsident Giuseppe Conte ist beim Versuch einer Regierungsbildung aus der Fünf-Sterne-Begweung und der Lega-Partei gescheitert. Am Sonntag gab Conte nach nur vier Tagen den Auftrag einer Regierungsbildung an Präsident Mattarella zurück. Ein Grund für das Scheitern war, dass der ausgewiesene Euro- und Deutschlandkritiker Paolo Savona neuer Finanzminister werden sollte. Er war der Wunschkandidat der Lega-Partei. Das hätte der italienische Präsident genehmigen müssen und dazu war er nicht bereit. Es wird nun aller Voraussicht nach zu Neuwahlen kommen.

Die mögliche neue Regierung in Italien wollte die Staatsschulden durch Mehrausgaben weiter erhöhen, obwohl das Land bereits jetzt das Land mit der höchsten Staatsverschuldung der Welt ist. Die Parteien planten Steuersenkungen, ein Grundeinkommen und wollten das Rentenalter senken. An den Finanzmärkten machte sich seit letztem Mittwoch eine Unruhe breit.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*