Abschuss von Flug MH17: Ermittler teilen mit, dass die Rakete aus Russland stammt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Am Donnerstag hat das Ermittlerteam seine Erkenntnisse über den Abschuss von Flug MH17 am 17. Juli 2014 über der Ostukraine mitgeteilt. Die Rakete, die das Passagierflugzeug zum Absturz brachte, stammt aus dem Besitz der russischen Armee. Demnach stammt die Rakete aus dem Bestand der 53. Luftlande-Brigade der russischen Armee, die in Kursk stationiert ist. Bei dem Abschuss starben alle 298 Passagiere. Die ukrainische Regierung und der Westen gingen schon länger davon aus, dass prorussische Separatisten das Passagierflugzeug mit einer russischen Rakete abgeschossen haben. Die Ermittler teilten außerdem mit, dass das Buk-Raketensystem aus Russland, in das von prorussichen Rebellen kontrollierte Gebiet gebracht und später wieder nach Russland zurückgebracht wurde.

An dem internationalen Ermittlerteam beteiligt sind die Länder Malaysia, Australien, Belgien und die Ukraine. Das Team einigte sich darauf, dass die Verantwortlichen in den Niederlanden vor Gericht gestellt werden, weil von den 298 Insassen, 193 aus den Niederlanden stammten.

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