Grubenunglück in Polen: Mindestens zwei Tote und drei Vermisste

Symbolfoto: © Joerg Trampert | pixelio.de

In 900 Metern Tiefe hat sich am Wochenende ein Erdbeben der Stärke 3,4 ereignet. Mindestes zwei Bergarbeiter kamen bei dem anschließenden Grubenunglück in dem Kohle-Bergwerk ums Leben. Nach drei weiteren Bergarbeitern wird seit Samstag gesucht. Zum Zeitpunkt des Erdbebens befanden sich insgesamt elf Bergarbeiter unter Tage. Vier Bergarbeiter konnten unmittelbar nach dem Unglück gerettet werden und zwei weitere konnten mit Hilfe der Rettungskräfte befreit werden. Das Unglück ereignete sich in der Zofiowka-Mine im oberschlesischen Jastrzębie-Zdrój. Am Sonntagabend befanden sich noch rund 200 Einsatzkräfte vor Ort.

In der Vergangenheit ereigneten sich in den polnischen Kohlengruben immer wieder Unglücke. In den letzten 50 Jahren kamen über 200 Bergarbeiter ums Leben. In Polen ist Kohle noch immer die am meisten benötigte Energiequelle.

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