Radiomoderator tötet Kaninchen in laufender Live-Sendung mit Luftpumpe

Symbolfoto: © DM-Fotodesign | pixelio.de

Beim dänischen Radiosender Radio24syv hat ein Moderator während der laufenden Sendung ein junges Kaninchen erschlagen. Der Moderator Asger Juhl tötete das Tier, in dem er dem Kaninchen mit einer Luftpumpe aus Metall mehrfach auf den Kopf schlug. Er twitterte hinterher: „Wir haben es nicht um der Unterhaltung willen getan – es ging um Aufklärung.“ Mit der beispiellosen Aktion wollte der Radiosender angeblich auf die grausamen Bedingungen in der Lebensmittelindustrie aufmerksam machen – das ging nach hinten los. Im Sendestudio kam es zu einem Tumult, als die Tierrechtsaktivistin Linse Kessler versuchte, das Kaninchen zu retten. Die Tierrechtsaktivistin Linse Kessler war zu Gast in der Sendung und hatte den Radiomoderator durch das Studio gejagt, um das Leben des Kaninchen zu retten – vergebens. Der Moderator Juhl bestritt, dass er das Kaninchen gequält habe. Die Tierrechtsaktivistin sagte, dass Juhl das Kaninchen so fest geschlagen hatte, dass es einen Genickbruch erlitt. Drei Mal soll Asger Juhl mit der Luftpumpe auf das Kaninchen eingeschlagen haben.

Der Radiomoderator hatte das tote Kaninchen abends gehäutet, zubereitet und aufgegessen. Die Radiohörer sind empört und schrieben ihren Frust nieder. Eine Nutzerin schrieb: „Man muss kein Tier töten, um auf dieses Thema hinzuweisen.“ Außerdem wurde eine Petition auf der Internetplattform „change.org“ gestartet, die eine Absetzung des dänischen Radiomoderators Asger Juhl fordert.

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