Syrien: Assad-Truppen wollen Ost-Ghutta trotz vereinbarter Feuerpause einnehmen

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Ost-Ghutta steht kurz vor dem Fall. Trotz der vereinbarten Waffenruhe stürmt die Armee von Machthaber Assad die Region. Damit hat die große Offensive, der seit vier Jahren von Rebellen belagerten Region um Ost-Ghutta, begonnen. Die Assad-Truppen versuchen die 400.000 Einwohnerstadt einzunehmen. Allen internationalen Forderungen nach einem Feuerstopp zum Trotz setzten die Assad-Truppen die Angriffe fort.

Ein Hilfskonvoi gelangte am Montag in das zehn Kilometer von Damaskus entfernte Duma. Nach Angaben der Vereinten Nationen transportierten insgesamt 46 Lastwagen Mahlzeiten für 27.500 Menschen. Das Assad-Regime hatte zuvor verboten Medikamente nach Duma zu bringen. Lebensrettende medizinische Güter mussten vor der Stadt aussortiert und abgeladen werden, darunter Operationsbesteck, Insulin und Verbandsmaterial.

Unterdessen gingen die Luftangriffe syrischer und russischer Kampfjets weiter. In den vergangenen 14 Tagen starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte insgesamt 724 Menschen.

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