Burkina Faso: Terroranschläge auf französische Einrichtungen im Botschaftsviertel der Hauptstadt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der Hauptstadt von Burkina Faso haben sich am Freitag im Botschaftsviertel mehrere Terroranschläge auf französische Einrichtungen ereignet. Die Justiz bestätigte, dass es sich um Terroranschläge gehandelt hat. Bewaffnete Männer haben die französische Botschaft in Ouagadougou gestürmt. Auch das Armeehauptquartier wurde angegriffen. Insgesamt konnten sieben Angreifer getötet werden. Unter den Polizisten und Soldaten gab es sieben Tote. Es gab keine französischen Opfer zu beklagen, teilte der Sprecher des französischen Außenministeriums mit. Augenzeugen berichteten, dass die Angreifer zunächst im Zentrum der Hauptstadt auf Passanten geschossen haben und anschließend in ein Auto sprangen und in Richtung der französischen Botschaft gefahren sind. Es soll auch Explosionen gegeben haben.

Alle französischen Staatsbürger, die sich in Ouagadougou aufhalten, wurden gebeten ihre Häuser und Wohnungen nicht zu verlassen. Die Staatsanwaltschaft in Paris hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes mit terroristischem Hintergrund eingeleitet. Der französische Inlandsgeheimdienst übernimmt die Ermittlungen in Kooperation mit der Anti-Terror-Einheit der Polizei.

Das Auswärtige Amt in Berlin forderte deutsche Reisende in Ouagadougou auf, sich zunächst in sicheren Unterkünften aufzuhalten.

In Burkina Faso haben Islamisten in der Vergangenheit mehrfach Terroranschläge verübt. Im August 2017 starben bei einem Angriff auf ein Restaurant in Ouagadougou insgesamt 19 Menschen.

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