Hagen: Einjähriges Kind starb bei Unfall

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstag geriet ein Volvo-Faher auf der Volmebrücke im nordrhein-westfälischen Hagen auf den Gehweg und prallte frontal in einen Kinderwagen. Das einjährige Kleinkind wurde dabei tödlich verletzt. Der vierjährige Bruder erlitt schwere Verletzungen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die 21-jährige Mutter erlitt einen Schock. Während der Rettungsarbeiten fertigten Schaulustige Videos an und behinderten damit die Arbeit der Rettungskräfte. Die Unfallursache ist noch unklar. Es wird geprüft, ob der 34-jährige Autofahrer zum Unfallzeitpunkt einen beeinträchtigten Gesundheitszustand hatte.

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Neuss: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Rettungswagen und Polizeiauto

Symbolfoto: © burntimes

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Bei einem schweren Verkehrsunfall wurden am Samstagabend um 18 Uhr insgesamt vier Menschen verletzt. Ein Rettungswagen stieß auf einer Kreuzung mit einem ebenfalls auf Einsatzfahrt befindlichen Polizeiauto zusammen. Der Unfall ereignete sich auf der K30 in Höhe der Ortschaft Schlicherum. Das Polizeifahrzeug überquerte mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn, aus Schlicherum kommend, die Kreuzung, als zur selben Zeit ein Rettungswagen, der ebenfalls die Kreuzung mit eingeschalteten Sonderrechten überquerte, passierte. Im Kreuzungsbereich stießen beide Fahrzeuge ungebremst zusammen. Der Streifenwagen kippte durch die Wucht des Aufpralls auf die Seite. Die 23- und 24-jährigen Polizeibeamten konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurden anschließend nach erfolgter Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, welches sie jedoch kurz darauf wieder verlassen konnten. Die beiden verletzten Rettungssanitäter im Alter von 20 und 35 Jahren wurden ebenfalls verletzt und stationär im Krankenhaus behandelt. Der Kreuzungsbereich war während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber war in Einsatz. Spezialisten des Unfallaufnahmeteams in Neuss waren ebenfalls an der Unfallstelle im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten am Sonntagabend noch an.

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Busunfall in Köln-Gremberghoven: 21 Verletzte

Symbolfoto: © Paulwip  | pixelio.de

Symbolfoto: © Paulwip | pixelio.de

In Köln-Gremberghoven ist am Sonntagmittag um 12 Uhr ein Linienbus von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Hochspannungsmast geprallt. Die Polizei teilte mit, dass 21 Fahrgäste verletzt wurden, zwei von ihnen schwer – darunter auch der Busfahrer und eine schwangere Frau. Die Verletzten sind zwischen 11 und 76 Jahren alt. Das Unglück ereignete sich in einem Bus der Linie 152, im Verlauf der Neuenhofstraße in Richtung Frankfurter Straße. Kurz hinter der Einmündung Ettore-Bugatti-Straße geriet der Bus, der von einem 57-jährigen KVB-Mitarbeiter gelenkt wurde, von der Straße ab und kollidierte mit einem Strommast. Die Feuerwehr teilte mit, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls 47 Menschen in dem Bus befanden. Nach Angaben der Polizei konnte der Busfahrer das Fahrzeug aufgrund plötzlicher Ohnmacht nicht mehr unter Kontrolle halten.

Der Hochspannungsmast drohte nach dem Frontalzusammenstoß umzustürzen und musste gesichert werden. Die Deutsche Bahn stellte aus Sicherheitsgründen den Strom ab. Fachkräfte wurden beauftragt den kompletten Mast zu demontieren, da dieser lediglich noch auf drei Stützen stand.

Zahlreiche Einsatzkräfte befanden sich an der Unfallstelle, darunter auch ein Rettungshubschrauber.

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Zugunglück in Ibbenbüren mit zwei Toten: Ermittlungen dauern an

Symbolfoto: © Rudolpho Duba  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rudolpho Duba | pixelio.de

Am Samstagvormittag um 11.31 Uhr kollidierte in Ibbenbüren ein Personenzug mit einem Gülletransporter. Zwei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben und sechs Personen wurden zur stationären Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert und wurden zum Teil schwer verletzt. Der Zug war auf einem beschrankten Bahnübergang frontal mit einem Gülletransporter zusammengestoßen. Unter den Toten befindet sich der 41-jährige Lokführer und eine 18-jährige Frau. Die 18-Jährige gehörte zu den Fahrgästen des Zuges. Die Linie RB61 der Westfalenbahn befand sich auf der Fahrt von Osnabrück nach Rheine. Ein Traktor hatte auf der Strecke Osnabrück-Rheine einen Gülleanhänger auf dem Bahnübergang verloren. Die Polizei in Steinfurt berichtete, dass sich die Schranken schlossen und der Anhänger den Übergang blockierte. Der Traktorfahrer versuchte vergebens den heranfahrenden Zug der Westfalenbahn zu warnen. Nach der Kollision ist der havarierte Zug rund 300 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Die Front des Zuges wurde komplett zerstört. Trümmerteile verteilten sich auf einer Strecke von einhundert Metern. Das Unglück ereignete sich zwei Kilometer von dem Bahnhof des Ibbenbürener Vororts Laggenbeck entfernt.

Zum Zeitpunkt des Unfall befanden sich 43 Insassen, darunter auch Kinder in dem Regio-Triebwagen. Nach dem Unglück wurden die Personen zunächst in das Dorfgemeinschaftshaus von Laggenbeck gebracht. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass der Trecker und der Gülleanhänger beschlagnahmt worden seien und die Kupplung des Treckers, die den Anhänger mit dem Traktor verbunden hatte, sehr umfangreich untersucht wird. Die Kriminalpolizei bestätigte, dass Ermittlungen gegen den 23-jährigen Traktorfahrer eingeleitet wurden. Der Tatvorwurf lautet gefährlicher Eingriff in den Schienenverkehr, fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung. Es wird untersucht, warum sich der Anhänger von der Zugmaschine lösen konnte. Augenzeugen berichten, dass das Güllefass mitten auf dem Übergang stand. Rund um die Unglücksstelle befinden sich nur Wiesen und Felder, beschreibt eine junge Frau aus Ibbenbüren das Umland der Unglücksstelle.

An der Unfallstelle befanden sich über 200 Rettungskräfte. Die Leitstelle in Steinfurt wurde von der aus Osnabrück unterstützt. Elf Notfallseelsorger eilten ebenfalls zu dem Dorfgemeinschaftshaus und zur Unfallstelle.

Die Bahnstrecke blieb bis Sonntagmorgen noch gesperrt. Die Westfalenbahn hatte einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Reisende mussten aufgrund der verlängerten Fahrtzeit im Straßenverkehr mit erheblichen Einschränkungen und Verspätungen rechnen, so das Unternehmen. Es ist für die Westfalenbahn das erste Unglück in dieser Größenordnung. Die Deutsche Bahn musste ihre Züge aufgrund der Streckensperrung umleiten. Die Züge verkehrten über Münster und waren jeweils etwa 30 Minuten länger unterwegs. Seit Sonntagmorgen ist die Strecke zwischen Osnabrück und Amsterdam wieder befahrbar. Die Westfalenbahn sprach auf ihrer Internetpräsenz den Angehörigen des verstorbenen Lokführers und der verstorbenen 18-Jährigen ihr Beileid aus.

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