Irakische Regierung bestätigt Rückeroberung Mossuls

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die nordirakische Großstadt Mossul ist nach Angaben der irakischen Regierung nach monatelangen Kämpfen von irakischen Regierungstruppen zurückerobert worden. Nun soll die Stadt nach drei Jahren von den Terroristen des „Islamischen Staats“ befreit werden. Der irakische Ministerpräsident Al Abadi ist inzwischen in Mossul eingetroffen und hat den Bewohnern und den heldenhaften Armee-Kämpfern zur Befreiung gratuliert. Mossul war die Hauptstadt der IS-Terroristen im Irak. Seit 2014 hatten die Terroristen von der Stadt aus ein islamistisches Kalifat in Teilen des Irak und Syriens ausgerufen. In den letzten Tagen hatten die IS-Terrooristen nur noch kleine Teile der Stadt unter Kontrolle. Die internationale Anti-IS-Koalition unterstütze die Befreiung Mossuls durch Luftangriffe.

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Kampf gegen die Taliban: Afghanische Armee erobert Kundus zurück

Symbolfoto: © burntimes.com

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Spezialkräfte der afghanischen Armee haben weite Teile von Kundus zurückerobert. Die Stadt war unter der Kontrolle von radikalen Taliban-Terroristen. Regierungsvertreter bestätigten, dass die nördliche Stadt Kundus zurückerobert wurde. Das gelang nach heftigen Kämpfen in der Nacht zu Donnerstag. Der Sprecher des afghanischen Innenministeriums teilte am Donnerstagvormittag mit, dass Spezialkräfte die Stadt Kundus kontrollieren. Die Taliban haben schwere Verluste erlitten. Bewohner der Stadt berichteten, dass es auch am Donnerstagmorgen noch zu anhaltenden Kämpfen gekommen sei. In Kundus sind afghanische Soldaten im Zentrum der Stadt zu sehen. Afghanische Soldaten hatten außerdem die Taliban-Flagge gegen die offizielle afghanische Flagge ersetzt. Die Taliban-Anhänger hatten Kundus am Montag mit rund 2.000 Kämpfern eingenommen. Seit der Einnahme sind rund 6.000 Bewohner aus der Stadt geflüchtet. Den Taliban-Anhängern gelang es auch hunderte Häftlinge aus einem Gefängnis der Stadt zu befreien. Am Dienstag startete die Armee eine Gegenoffensive und seit Mittwoch erhalten die afghanischen Streitkräfte Unterstützung von der NATO. Die afghanische Armee musste bei ihrem Eingreifen vorsichtig vorgehen, da die Taliban-Terroristen rund um die Stadt Landminen vergraben und Sprengfallen versteckt haben.

Der Erfolg der Taliban in Kundus sowie in mehreren benachbarten Provinzen macht deutlich, dass die islamistischen Aufständischen im Norden Afghanistans deutlich an Stärke gewonnen haben. Es verstärkt Zweifel an der Fähigkeit der afghanischen Armee und der Polizei von Afghanistan. In Afghanistan befinden sich trotz der Beendigung des Kampfeinsatzes noch rund 13.000 ausländische Soldaten.

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