Schlecker-Prozess: Anton Schlecker soll 24 Millionen Euro zur Seite geschafft haben

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Dem Schlecker-Clan droht neuer Ärger. Es geht um Steuern für eine Zahlung in Höhe von 68 Millionen Euro. Der Prozess gegen den ehemaligen Drogeriechef Anton Schlecker beginnt am kommenden Montag. Er muss sich vor Gericht aufgrund der Pleite seiner Drogerie-Kette vor vier Jahren verantworten. Insgesamt wurden 9.000 Märkte im In- und Ausland geschlossen – mehr als 25.000 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz. Es war die größte Firmenpleite in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während der Insolvenz soll vieles nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Die Staatsanwaltschaft wirft Anton Schlecker vor über 26 Millionen Euro zur Seite geschafft zu haben. Parallel wurde bekannt, dass das Finanzamt Steuernachforderungen in Höhe von 68 Millionen gegen die Schlecker-Familie erhoben hat.

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Finanzielle Engpässe: Air Berlin muss Zahlungen an Piloten verschieben

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

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Die Finanznot bei deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin ist größer, als es angenommen wurde. Die Piloten müssen erstmal weiter auf ihre Überstundenzuschläge warten. Die Zuschläge wurden ausgesetzt, teilte Air Berlin am Freitag mit. Die festgelegten Überstundenzuschläge können demnach erst frühestens im Juni ausgezahlt werden. Das Thema wurde auch mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit besprochen. Hintergrund des finanziellen Engpasses ist die sinkende Nachfrage nach den Terroranschlägen in Paris und in der Türkei. Die Piloten von Air Berlin wurden schriftlich informiert. Die Gewerkschaft Cockpit hält das Vorgehen jedoch für tarifvertragswidrig.

Schon seit Jahren kämpft Air Berlin gegen rote Zahlen. Um Kosten zu senken, hatte das Management auf einen Teil seiner Bezüge verzichtet.

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