Arnstein bei Würzburg: Sechs Teenager wurden tot in Gartenlaube aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In einer Gartenlaube im baden-württembergischen Arnstein sind am Sonntagvormittag um kurz nach 11 Uhr sechs junge Teenager tot aufgefunden worden. Die Todesursache ist noch unklar. In der Gartenhütte war ein Holzofen in Betrieb. Ob der Ofen im Zusammenhang mit den Todesfällen steht, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Ein Mann entdeckte die toten Teenager – darunter befanden sich auch seine eigenen Kinder. Sie hatten am Samstagabend eine private Feier veranstaltet und nach dem es auch am Sonntag kein Lebenszeichen von den Jugendlichen gab, wollte der Vater in seinem Gartenhaus am Sommerberg nachsehen, ob alles in Ordnung sei und machte dabei die schreckliche Entdeckung. Der Vater entdeckte seinen Sohn und seine Tochter, sowie vier weitere junge Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren in der Gartenlaube. Der Vater alarmierte sofort den Rettungsdienst. Der herbeigeeilte Notarzt konnte nur noch den Tod der sechs Teenager feststellen. Die ermittelnde Polizei teilte mit, dass es zur Zeit keinerlei Hinweise darauf gibt, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handeln könnte. Der Tatort wurde abgesperrt und Ermittlungen zur Todesursache eingeleitet. Die Toten sollen obduziert werden, bestätigte die Polizei. Die Angehörigen der Todesopfer werden von Polizeibeamten und Notfallseelsorgern betreut.

Neue Erkenntnisse zu den Anschlägen in Ansbach und Würzburg: Täter hatten Kontakte nach Saudi Arabien

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Die genauen Hintergründe der Anschläge in Ansbach und Würzburg sind noch unklar, dennoch gibt es neue neue Erkenntnisse. Eine Spur führt nach Saudi Arabien. Recherchen des „Spiegels“ zufolge hatten beide Attentäter Kontakt zu Mitgliedern der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), unter anderem in Saudi Arabien. Ebenfalls bekamen beide Männer bis kurz vor dem Attentat Anweisungen aus dem Nahen Osten. Ein IS-Kontaktmann schlug dem Würzburg-Atemtäter vor mit einem Auto in eine Menschenmenge zu rasen. Dieses lehnte der 17-Jährige ab, mit der Begründung noch nicht im Besitz eines Führerscheins zu sein. Der aus Afghanistan stammende Jugendliche kündigte daraufhin an, dass er in einen Zug einsteigen und die erstbesten Fahrgäste angreifen und töten wird. Mindestens 21 Menschen wurden dabei von dem 17-Jährigen mit einer Axt und einem Messer angegriffen und drei von ihnen schwer verletzt. Der Täter wurde von der Polizei erschossen.

Aus den Chatprotokollen geht auch hervor, dass der Anschlag in Ansbach, den ein 27-jährige Syrer ausführte, anders verlief als geplant. Der Syrer hat sich demnach aus Versehen in die Luft gesprengt. Ursprünglich wollte er den Sprengstoffrucksack in einer Menschenmenge auf dem Veranstaltungsgelände abstellen. Kurz vor Tat forderte der IS-Chatpartner den Syrer auf alles zu filmen. In den Chats war auch die Rede von mehreren weiteren Taten. Die Kommunikation endete erst unmittelbar vor dem Anschlag. Bei dem Bombenanschlag sind 15 Menschen zum teil schwer verletzt worden.

Amoklauf in Zug bei Würzburg: Mann greift Menschen mit Axt an – mindestens 21 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagabend gegen 21 Uhr hat sich im baden-württembergischen Heidingsfeld, bei Würzburg, ein Amoklauf in einem Zug ereignet. Mindestens 21 Menschen wurden dabei von einem Mann mit einer Axt und einem Messer angegriffen und drei von ihnen schwer verletzt. Zahlreiche Passagiere erlitten einen Schock. Die Tat ereignete sich in einem Passagierzug, teilte die Polizei mit. Die Bahnstrecke Würzburg–Ansbach wurde nach dem Amoklauf gesperrt. Seit Montagabend um 22.30 Uhr ist ein Schienenersatzverkehr zwischen Ochsenfurt und Würzburg Hauptbahnhof eingerichtet. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Über dem Tatort kreist zur Zeit ein Polizeihubschrauber. Der aggressive Täter wurde von der Polizei erschossen. Der Täter soll Zeugenaussagen zufolge während des Angriffs „Allahs Akbar“ (Gott ist gross) gerufen haben.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 17-jährigen Afghanen, bestätigte die Polizei. Die Terroristen des Islamischen Staats (IS) teilten mit, dass es sich bei dem Täter um einen radikalisierten IS-Kämpfer handelt und reklamierte die Tat für sich. Bei der Durchsuchung des Zimmers des 17-Jähirgen entdeckten Beamte unter anderem eine handgemalte IS-Fahne.

Defekter Regionalzug: Wütende Passagiere halten ICE an

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Ein Regionalzug von Frankfurt am Main nach Würzburg musste aufgrund eines technischen Defekts in Dettingen (Landkreis Aschaffenburg) anhalten. Anschließend wurden 50 Fahrgäste aufgefordert den Zug in dem kleinen Bahnhof zu verlassen. Nachdem der angeblich defekte Zug dann plötzlich ohne die 50 Passagiere weiterfuhr waren einige Fahrgäste stinksauer. Sie sprachen eine Bahnmitarbeiterin in dem kleinen Bahnhof an. Die Frau fühlte sich so sehr bedrängt, dass sie einen Notruf absetzte. Nur wenige Minuten später haben die aufgebrachten Fahrgäste einen ICE zum Stehen gebracht. Der Zug musste vor Dettingen anhalten und wollte gerade weiterfahren. Wie genau die 50 Passagiere es geschafft haben den anfahrenden ICE anzuhalten ist Bestandteil der bundespolizeilichen Ermittlungen. Die Deutsche Bahn teilte in einer ersten Stellungnahme mit, dass der ICE anhalten musste, weil sich Personen im Gleis befanden, die den Zug aufgehalten hatten. Der ICE-Lokführer ließ sich nach dem Vorfall ablösen, weil er sich psychisch zu stark belastet fühlte. Gebracht hat das alles den Fahrgästen nichts, denn sie konnten nicht in den ICE einsteigen. Später fuhren die Fahrgäste schließlich mit einem anderen Regionalzug weiter. Die Fahrgäste des Regionalzugs und die ICE-Fahrgäste hatten durch die Aktion eine Verspätung von zwei Stunden. Außerdem waren von der Verspätung 35 Züge des Nah- und Fernverkehrs betroffen.

Unfall nach Banküberfall in Künzell: 34-Jähriger rast in den Tod

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

»Ein 34-jähriger Mann in Motorradbekleidung überfiel am Montag eine Postfiliale im osthessischen Künzell überfallen. Nur wenige Minuten nach dem Überfall ist der Täter auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Würzburg tödlich verunglückt. Er raste mit seinem Motorrad kurz vor dem Autobahndreieck Fulda gegen den Sperranhänger einer Tagesbaustelle. Anschließend kollidierte er mit einem parallel zu ihm fahrenden Lastwagen. Die Polizei in Fulda teilte mit, dass die Verletzungen so schwer waren, dass der Mann noch an der Unfallstelle verstarb. Bei dem Mann fanden die Beamten eine Waffe und Bargeld. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Räuber, der kurz zuvor die Postfiliale bei Künzell überfiel. Er betrat die Postfiliale in schwarzer Motorradbekleidung, mit Helm und zog eine Waffe und forderte Bargeld, nachdem die Bankangestellten ihn aufforderten den Helm abzulegen. Augenzeugenberichten zufolge war der Motorradfahrer allein und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Polizei betont in ihrer Pressemitteilung, dass es keine Verfolgsjagd auf der A7 gab. Die Staatsanwaltschaft in Fulda hat einen Gutachter angeordnet. Während der Ermittlungen an der Unfallstelle wurde die A7 zwischen Fulda-Mitte und dem Dreieck Fulda zeitweise gesperrt.«