Kiel: Mann zündete Grill in Wohnung an

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Kiel wurde am Samstagmittag gegen 13.50 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in die Deliusstraße gerufen. Dort war ein Mann dabei im Wohnzimmer zu grillen. Dabei entstand Kohlenmonoxid in der Wohnung. Kohlenmonoxid entsteht durch die unvollständige Verbrennung von von kohlenstoffhaltigem Material, wie Grillkohle, wenn nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Der Kieler hatte Glück, er kam mit einer Vergiftung ins Krankenhaus. Auch die Katze des Mannes konnte die Feuerwehr retten. Nach dem Ablöschen des Grills lüftete die Feuerwehr die Wohnung.

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Menschliche Abgründe in Höxter: Folterpaar hat 33-Jährige im Kamin verbrannt

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Das Folterpaar soll mehrere Frauen auf ihrem ostwestfälischen Gehöft schwer misshandelt haben. Mindestens zwei Frauen kamen ums Leben. Bei der zweiten Frau handelt es sich um eine 33-Jährige aus Niedersachsen. Sie starb 2014. Anschließend hatte das Paar nach eigener Aussage die Leiche zerstückelt und in die Tiefkühltruhe gelegt. Später sei die Leiche im Kamin verbrannt worden. Die Asche hatte das Paar, um Spuren zu vernichten, auf der Straße verstreut. Ob es noch weitere Opfer gibt wird zur Zeit ermittelt. Die Polizei untersucht auf dem Gehöft jeden Quadratzentimeter. Auch Spürhunde werden auf dem Grundstück in Kürze zum Einsatz kommen. Das Ehepaar hat gestanden eine weitere Person getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass es dem 46-jährigen Wilfried W. vor allem um die Machtausübung ging.

Die Polizei teilte am Dienstag mit, dass es menschliche Abgründe waren, die sich dort auftaten und das auch erstmal die erfahrenen Mitarbeiter der Mordkommission verarbeiten müssen. Letzte Woche wurde bekannt, dass eine 41-Jährige aus dem niedersächsischen Bad Gandersheim wochenlang in Höxter festgehalten wurde und schließlich an schweren Kopfverletzungen verstarb. Zuvor wollte das Paar die 41-Jährige, die schwer verletzt war, mit dem Auto von Höxter zurück in ihre Wohnung nach Bad Gandersheim bringen. Auf der Fahrt hatte das Auto einen Motorschaden. Der Zustand der Frau verschlechterte sich weiter, sodass sich das Paar entschied einen Rettungswagen zu alarmieren. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, verstarb dort jedoch wenig später. Die Ärzte entdeckten am Körper der Frau Hinweise auf schwere Misshandlungen. Daraufhin wurde die Polizei eingeschaltet.

Die Frau musste wochenlang in einem ungeheizten Raum auf dem Fußboden schlafen. Teilweise wurde die 41-Jährige auch in der Badewanne oder der Heizung angekettet. Für die Misshandlungen habe es nichtige Gründe gegeben. Eine Frau aus Berlin, die lebend aber schwer verletzt aus dem Gehöft herauskam, sagte am Dienstag bei der Polizei aus, dass es schon ausreichte, wenn am gedeckten Tisch das Messer links statt rechts lag. Anschließend wurden die Opfer mit Schlägen und Tritten misshandelt, sagte sie aus. Warum sie das alles erst jetzt bei der Polizei aussagte ist noch unklar.

Der 46-Jährige Mann war Hartz-IV-Empfänger und wurde 1995 zu einer zweijährigen Haftstrafe wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Er misshandelte damals eine Frau schwer. Die Haftstrafe hatte er abgegessen. Anschließend schaltete er zahlreiche Kontaktanzeigen in Zeitungen, um Kontakt zu Frauen herzustellen. Er sagte bei der Polizei aus, dass es in ganz Deutschland nur zwei Tageszeitungen gäbe, bei denen er keine Schulden habe.

Die Staatsanwaltschaft erließ gegen den 46-jährigen Mann und dessen 47-jährige Ex-Frau Haftbefehl wegen Totschlags in mindestens zwei Fällen.

Bei der Polizei haben sich inzwischen mehrere Frauen gemeldet, die früher Kontakt zu dem 46-Jährigen hatten. Der Mann soll jahrelang versucht haben Frauen über Kontaktanzeigen auf seinen heruntergekommenen Bauernhof zu locken. Seine Ex-Frau wurde dabei stets als Schwester ausgegeben, hieß es.

Die Polizei hat auch die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Mord einer 21-Jährigen aus dem Jahr 2006 wieder aufgenommen. Bei der 21-Jährigen handelte es sich um eine Schwesternschülerin, die auf dem Heimweg nach Paderborn verschleppt wurde. In den ersten Tagen meldete sie sich mehrmals per SMS und Anruf, um ihren Angehörigen mitzuteilen, dass alles in Ordnung sei. Kurz darauf brach der Kontakt ab. Vier Monate später entdeckte ein Jäger sterbliche Überreste der 21-Jährigen in einem Waldgebiet bei Lichtenau. Der Fundort liegt rund 15 Kilometer von dem Gehöft in Höxter entfernt.

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Höxter: Folterpaar hat zweite Tat gestanden

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am Montag wurde erneut das Haus, in dem eine 41-jährige Frau gefangen gehalten wurde und ums Leben kam, von einer 30-köpfigen Mordkommission durchsucht. Auch Spürhunde sollen auf dem Grundstück in Kürze zum Einsatz kommen. Das Ehepaar hat gestanden eine weitere Person getötet zu haben. Die Polizei hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Mord einer 21-Jährigen aus dem Jahr 2006 wieder aufgenommen. Bei der 21-Jährigen handelte es sich um eine Schwesternschülerin, die auf dem Heimweg nach Paderborn verschleppt wurde. In den ersten Tagen meldete sie sich mehrmals per SMS und Anruf, um ihren Angehörigen mitzuteilen, dass alles in Ordnung sei. Kurz darauf brach der Kontakt ab. Vier Monate später entdeckte ein Jäger sterbliche Überreste der 21-Jährigen in einem Waldgebiet bei Lichtenau. Der Fundort liegt rund 15 Kilometer von Höxter entfernt.

Die Staatsanwaltschaft erließ gegen den 46-jährigen Mann und dessen 47-jährige Ex-Frau Haftbefehl wegen Totschlags. Das Motiv für die schweren Misshandlungen an der 41-Jährigen ist noch unklar. Der 46-Jährige hatte eine Zeitungsannonce geschaltet und darin nach einer festen Beziehung gesucht. Die 41-jährige Frau aus Bad Gandersheim antwortete dem Mann und zog kurz darauf bei dem 46-Jährigen ein. Dort wurde die Frau festgehalten und körperlich misshandelt. Die Frau verstarb schließlich durch Schläge auf den Kopf. Das Opfer baute zuletzt körperlich immer weiter ab und trug Glatze, teilte die Polizei mit. Die Hauseigentümer verließen mit der 41-Jährigen Frau meist nachts das Haus, damit die Gefangenschaft nicht aufflog und die Frau nicht fliehen konnte. Warum die Gefangenschaft so lange untererkannt blieb ist Bestandteil der Ermittlungen und noch unklar. Am 21. April wollte das Paar die schwer verletzte Frau zurück in ihre Wohnung nach Bad Gandersheim bringen. Das Auto blieb jedoch unterwegs, wegen eines Motorschadens, liegen. Währenddessen verschlechterte sich der Zustand der Frau immer weiter, sodass das Paar schließlich einen Rettungswagen rief. Ein Notarzt brachte die schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus. Dort verstarb die 41-Jährige nur wenige Stunden später. Eine Obduktion erbrachte den Beweis, dass die Frau gewaltsam ums Leben kam. Ob sich die Angeklagten überhaupt zu den Vorwürfen äußern ist noch unklar.

Am Sonntag kehrte die 47-Jährige kurzzeitzig aus der Untersuchungshaft in ihr Bauernhaus zurück, um der Polizei einige Dinge zu erklären, hieß es. Die Staatsanwaltschaft teilte am Montag mit, dass es durchaus möglich sei, dass in dem Bauernhaus noch andere Frauen festgehalten und ermordet wurden.

Bei der Polizei haben sich inzwischen mehrere Frauen gemeldet, die früher Kontakt zu dem 46-Jährigen hatten. Der Mann soll jahrelang versucht haben Frauen über Kontaktanzeigen auf seinen heruntergekommenen Bauernhof zu locken. Seine Ex-Frau wurde dabei stets als Schwester ausgegeben, hieß es.

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Höxter: 41-Jährige stirbt nach wochenlanger Gefangenschaft

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Mit Hilfe einer Kontaktanzeige wurde eine 41-jährige Frau in eine wochenlange Gefangenschaft gelockt. Die Frau aus Niedersachsen befand sich rund zwei Monate in der Gewalt eines 46-jährigen Mannes und seiner Ex-Frau im ostwestfälischen Höxter. Bei dem Haus, in dem die Frau gefangen gehalten wurde, handelte es sich um einen abgelegenen Bauernhof. Die 41-Jährige wurde während der Gefangenschaft schwer misshandelt. Die Frau verstarb schließlich durch Schläge auf den Kopf. Das Opfer baute zuletzt körperlich immer weiter ab und trug Glatze. Die Staatsanwaltschaft erließ gegen den 46-jährigen Mann und dessen 47-jährige Ex-Frau Haftbefehl wegen Totschlags. Das Motiv für die schweren Misshandlungen ist noch unklar. Der 46-Jährige hatte eine Zeitungsannonce geschaltet und darin nach einer festen Beziehung gesucht. Die 41-jährige Frau aus Bad Gandersheim antwortete dem Mann und zog kurz darauf bei dem 46-Jährigen ein. Dort wurde die Frau festgehalten und körperlich misshandelt.

In der Straße fällt der Bauernhof auf, da alle anderen Häuser einen gepflegten Eindruck machen. Im ersten Stockwerk fehlt in dem Haus beispielsweise ein Fenster. Der Garten ist vollkommen verwildert. Die Hauseigentümer verließen mit der 41-Jährigen Frau meist nachts das Haus, damit die Gefangenschaft nicht aufflog und die Frau nicht fliehen konnte. Warum die Gefangenschaft so lange untererkannt blieb ist Bestandteil der Ermittlungen und noch unklar.

Am 21. April wollte das Paar die schwer verletzte Frau zurück in ihre Wohnung nach Bad Gandersheim bringen. Das Auto blieb jedoch unterwegs, wegen eines Motorschadens, liegen. Währenddessen verschlechterte sich der Zustand der Frau immer weiter, sodass das Paar schließlich einen Rettungswagen rief. Ein Notarzt brachte die schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus. Dort verstarb die 41-Jährige nur wenige Stunden später. Eine Obduktion erbrachte den Beweis, dass die Frau gewaltsam ums Leben kam. Ob sich die Angeklagten überhaupt zu den Vorwürfen äußern ist noch unklar.

Zur Zeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass es noch weitere Taten auf dem Bauernhof in Höxter gab. Die Ermittler haben das Bauernhaus bereits durchsucht.

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Landkreis Fulda: Säugling lag monatelang tot in der Wohnung

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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In Hessen wurde in der Nähe von Fulda ein totes sechs Monate altes Baby aufgefunden. Nach einem anonymen Hinweis fanden Beamte in einem Kinderwagen liegend, in einer verlassenen Wohnung, am vergangenen Montag die Leiche eines Säuglings. Die Mutter gab an, sich im Schlaf auf einer Matratze versehentlich auf ihren Sohn gelegt und ihn dabei erstickt zu haben. Aus Angst vor der Polizei hat das paar die Tat verschwiegen. Das Baby lag seit Januar oder Februar tot in der Wohnung. Die Eltern wissen selbst nicht mehr genau, wann ihr Kind ums Leben kam. Das Paar hatte die Wohnung nach dem Tod ihres Kindes verlassen und seit dem bei Freunden und Verwandten gewohnt. Zuvor legten sie ihren toten Sohn in einen Kinderwagen und deckten ihn zu. Der Leichnam war entsprechend stark verwest.

Die Polizei teilte mit, dass das Paar aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammt. Beide Eltern sollen auch Drogen- und Alkoholprobleme haben oder gehabt haben. Die Fuldaer Oberstaatsanwalt hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen die Mutter eingeleitet. Bislang deutet alles auf einen häuslichen Unfall hin, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Nach dem die Leiche des Säuglings gefunden wurde, verhaftete die Polizei das Paar zunächst. Ob es zu einem Prozess gegen die Mutter kommen wird war am Montag noch unklar.

Das Jugendamt kannte die Familie. Durch eine nicht wahrgenommene Untersuchung des Kindes beim Kinderarzt wurde das Amt erneut informiert. An dem Tag, als eine Mitarbeiterin vor Ort bei den Eltern nachfragen wollte, traf sie dort auf die Polizei, die den toten Säugling entdeckt hatte. Das Jugendamt will das tragische Geschehen noch einmal aufarbeiten, sieht aber keinen grundsätzlichen Nachbesserungsbedarf. Es hatte vor dem Tod des Säuglings keine Hinweise auf Kindswohlgefährdung gegeben.

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