Explosion in Dortmund-Hörde: Wohnhaus teilweise eingestürzt – eine Bewohnerin wird vermisst

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In Dortmund-Hörde ist am Freitagmorgen um kurz vor 9 Uhr in der Teutonenstraße ein Wohnhaus nach einer schweren Explosion teilweise eingestürzt. Ein Mann wurde schwer verletzt und zwei Zeugen stehen Schock. Eine 36-jährige Bewohnerin wird noch in den Trümmern vermisst. Das Handy der Frau wurde inzwischen in dem Haus geortet. Die Feuerwehr teilte mit, dass die Einsatzstelle ausgeleuchtet wird und auch in der Nacht zu Samstag weitergesucht wird. Suchhunde sind vor Ort und die Helfer setzen eine Wärmebildkamera sowie eine Drohne ein. Außerdem wurde ein Horchgerät installiert, mit dem mögliche Klopfgeräusche wahrgenommen werden.

Am Freitagnachmittag wurde die Suche nach dem Vermissten kurz unterbrochen, weil das Haus und ein weiteres angrenzendes Haus einsturzgefährdet sind. Die Gebäude wurden in Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW) abgesichert. Dieses kann bis in den Samstagmorgen hinein dauern. Anschließend wird die Suche fortgesetzt. Der Grund für die Explosion ist unklar. Die Feuerwehr teilte mit, dass vor Ort kein Gasgeruch wahrgenommen wurde und es auch noch keine Hinweise auf einen technischen Defekt gibt. Durch die schwere Explosion wurden Trümmerteile auf parkende Autos geschleudert. Die Fahrzeuge wurden teilweise zerstört oder stark beschädigt.

Anwohner berichteten der Polizei davon, dass es mit einem Mieter in der Vergangenheit des öfteren Schwierigkeiten gab. Die Polizei bestätigte, dass es erst am Donnerstagabend einen Polizeieinsatz an der Adresse gab. Der Grund war eine Ruhestörung. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz und der Explosion besteht, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der 48-järhige wohnte im Dachgeschoss des Hauses und terrorisierte die Anwohner. Ihm hatte der Vermieter fristlos gekündigt. Er hätte nächste Woche ausziehen sollen. Die Ermittler nahmen am Freitagabend den selbst schwer verletzten 48 Jahre alten Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes fest.

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Brand in Bad Dürrenberg: Drei Tote nach Feuer im Plattenbau

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In einem Hochhaus in Bad Dürrenberg im Saalekreis ist in der Nacht zu Mittwoch gegen 3.15 Uhr ein Feuer im vierten Obergeschoss ausgebrochen. Die Wohnung brannte komplett aus. Drei Bewohner kamen dabei ums Leben und 16 weitere wurden verletzt, darunter auch ein Kind. Nach Angaben des Rettungsdienstes handelt es sich bei den Verletzungen um Rauchgasvergiftungen. Während des Feuers mussten 81 Bewohner zum Teil über Drehleitern in Sicherheit gebracht werden. Eine Leiche wurde von der Feuerwehr in einer Wohnung gefunden und zwei weitere Leichen wurden auf dem Hausflur gefunden. Bei ihnen handelt es sich um einen 49- und 56-jährigen Mann. Die Toten sollen obduziert werden, teilte die Polizei mit. Alle Wohnungen rund um die Wohnung, in der das Feuer ausbrach sind durch den Brand unbewohnbar. Es wird nach Ersatzquartieren für die Betroffenen gesucht.

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Beziehungsdrama in Niederkrüchten: Drei Tote in Wohnhaus aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In der nordrhein-westfälischen Gemeinde Niederkrüchten wurden am Sonntag drei Tote in einem Wohnhaus aufgefunden. Die Polizei teilte mit, dass Ermittlungen ergaben, dass ein 43-jähriger Mann seine frühere 45-jährige Lebensgefährtin und deren 17-jährigen Sohn erschossen hat und anschließend sich selbst tötete. Bei der 45-jährigen Frau handelte es sich um die Wohnungsinhaberin. Am Sonntagnachmittag ging bei der Polizei ein Hinweis ein, dass es in dem Wohnhaus zu einer Gewalttat gekommen sei. Um 14.45 Uhr fanden die Beamten die Toten. Der 43-Jährige war Sportschütze und besaß die Tatwaffe legal. Die Frau soll ihren ehemaligen Lebensgefährten aus der Wohnung geworfen haben. Ihre beiden anderen Söhne hielten sich zum Tatzeitpunkt bei ihrem leiblichen Vater auf. Eine Mordkommission wurde eingeleitet.

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Roubaix in Nordfrankreich: Geiselnahme nach Raubüberfall

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In der französischen Stadt Roubaix ist es am Dienstagabend nach einem Raubüberfall zu einer Geiselnahme gekommen. Ein oder mehrere Täter haben sich Polizeiangaben zufolge mit mindestens zwei Geiseln in einem Wohnhaus verbarrikadiert. Anfangs befanden sich vier Personen in dem Haus. Als die alarmierte Polizei eintraf kam es zu einem Schusswechsel. Zwei Menschen gelang die Flucht aus dem Haus. Bei einer der Geiseln soll es sich um den Leiter einer Bankfiliale handeln. Das Gebiet wurde großflächig abgesperrt. Vor Ort befinden sich Eliteeinheiten der französischen Spezialeinheit Raid. Die Stadt Roubaix befindet sich an der Grenze zu Belgien im Norden von Frankreich. Ersten Ermittlungen zufolge gibt es keine Verbindung zu organisiertem Terrorismus. Einer der Einbrecher konnte am späten Dienstagabend bereits verhaftet werden. Die Geiselnahme dauert aber noch an.

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