Schüsse vor Einkaufzentrum in Houston: Neun Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In der texanischen Stadt Houston hat ein Rechtsanwalt am frühen Montagmorgen um 6.30 Uhr (Ortszeit) das Feuer auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eröffnet. Er verletzte insgesamt neun Menschen und gab mindestens 30 Schüsse ab, bevor er von herbeigeeilten Polizisten erschossen wurde. Nachdem die Polizisten auf dem Parkplatz ankamen, eröffnete der Rechtsanwalt sofort das Feuer, das die Polizei erwiderte. Als Tatmotiv geht die Polizei von Schwierigkeiten in der Kanzlei aus, in der der Täter arbeitete. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eines der Opfer befand sich auch am Montagabend noch in einem kritischen Zustand.

Erst am Freitagabend (Ortszeit) hatte ein junger Mann in einem Einkaufszentrum im Bundesstaat Washington fünf Menschen erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde einen Tag später verhaftet. Die Polizei sucht derzeit noch nach dem Motiv des Mannes. Nach Angaben des FBI gibt es bisher keinerlei Informationen, die auf einen terroristischen Hintergrund schließen lassen.

Schüsse am Kapitol in Washington: Das Weiße Haus und der Kongress wurden abgeriegelt

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Im Besucherzentrum des Kapitols in Washington sind am Montag Schüsse gefallen. Anschließend wurden das Weiße Haus und der US-Kongress abgeriegelt. Der Schütze wurde gefasst. Es besteht für die öffentliche Sicherheit keinerlei Gefahr mehr, teilte ein Sprecher der Polizei auf Twitter mit. Ein Polizist erlitt eine Schusswunde, die aber nicht nicht lebensgefährlich sei, teilte die Polizei in Washington mit. Nach Angaben des Fernsehsenders CNN wollte der Schütze in das Weiße Haus eindringen. Den Beamten gelang es jedoch den Angreifer zu überwältigen. Im Kongress sind angesichts der Osterpause nur wenige Abgeordnete anwesend.

Im nur wenige hundert Meter entfernten Weißen Haus fand am Montag das traditionelle Ostereirollen zusammen mit zahlreichen Kindern statt. US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle hatten die Veranstaltung am Morgen eröffnet.

USA: Das höchste Gericht legalisiert Homo-Ehe

Symbolfoto: © manwalk  | pixelio.de

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In den USA dürfen in Zukunft Schwule und Lesben im ganzen Land ganz legal heiraten. Dieses bahnbrechende Urteil wurde am Freitag in den USA vom höchsten Gericht legalisiert. Das Gericht sprach ihnen nach jahrzehntelangen Kampf um Gleichberechtigung ein landesweit gültiges Recht zur Heirat aus. Durch das gesprochene Urteil müssen die in 13 von 50 US-Staaten, sowie die in Teilen von Missouri gültigen verboten der Homo-Ehe aufgehoben werden. Präsident Barack Obama sprach in diesem Zusammenhang von einem „Sieg für Amerika“. Das oberste Gericht teilte mit, dass jeder ein grundlegendes Recht hat zu heiraten und das den Schwulen und Lesben nie wieder diese Freiheit verwehrt bleiben darf. Das gesprochene Urteil wurde im Gleichbehandlungsgebot verankert. Einer der Hauptkläger, Jim Obergefell, sagte nach dem Urteil: „Die Entscheidung bestätigt, was Millionen Menschen durchs Land bereits tief in ihren Herzen wissen. Unsere Liebe ist gleich.“ Er kämpfte sich duch alle Instanzen, um als Witwer seines im Alter von 48 Jahren gestorbenen Partners John Arthur anerkannt zu werden. Barack Obama rief am Freitag Jim Obergefell persönlich an und gratulierte ihm. Mehrere hundert Befürworter der Homo-Ehe versammelten sich vor dem Gerichtsgebäude in Washington und fielen sich nach der Urteilssprechung jubelnd in die Arme. Sie sangen im Anschluss gemeinsam die amerikanische Nationalhymne.

Washington: Kongressgebäude wurde nach Schüssen abgesperrt

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In Washington fielen am Samstag in unmittelbarer Nähe des Kongressgebäudes Schüsse. Nach den Schüssen wurde an der Westseite des Kapitols der Sicherheitsalarm ausgelöst. Der Schütze wurde „neutralisiert“, teilte die Polizei mit. Das Kongressgebäude und das dazugehörige Besucherzentrum wurden zunächst abgesperrt. Es handelte sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Auf der Westterrasse wurde nach den Schüssen ein verdächtiger Koffer entdeckt. Diesen trug der Mann bei sich. Bombenexperten untersuchen den Koffer. Auf Twitter teilen einige Augenzeugen mit, dass sich jemand selbst auf der Treppe zum Kapitol erschossen haben soll. Der US-Fernsehsender NBC berichtete, dass ein Unbekannter am Kapitol Selbstmord beging. Der Kongress befindet sich zur Zeit in einer Sitzungspause, sodass sich nur wenige Abgeordnete in der Hauptstadt befinden. Dagegen befinden sich viele Touristen wegen des jährlich stattfindenden Kirschblütenfestes in Washington.