USA: Präsident Trump entlässt FBI-Chef James Comey

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US-Präsident Donald Trump hat den FBI-Chef James Comey entlassen. Warum er rausgeworfen ist unklar. Die Demokraten teilten bereits mit, dass sie den Rausschmiss nicht einfach auf sich beruhen lassen. James Comey leitete die Ermittlungen gegen Russland, um einen möglichen Wahlbetrug aufzudecken. Die Beraterin von Trump teilte mit, dass es bei dem Rauswurf nicht um Russland ginge, sondern darum, ob der FBI-Chef das Vertrauen von Präsident Trump genießt. Am Donnerstag trifft sich Donald Trump mit dem russischen Außenminister Lawrow. James Comey selbst erfuhrt im Fernsehen davon, dass er entlassen wurde.

Das Weiße Haus gab in einer Stellungnahme bekannt, dass das Vertrauen in Comey beschädigt ist und nicht wieder hergestellt werden kann. Trump bedankte sich in einem Brief dafür, dass er mehrfach bestätigte, dass gegen Trump bei den Russlanduntersuchungen nicht ermittelt wird. Trotzdem sei er als Chef des FBI nicht länger tragbar, hieß es aus dem Weißen Haus. Außerdem wurde einigen Mitarbeitern des FBI eine Zwangsvorladung zugestellt. Donald Trump sagte, dass das FBI nun jemanden braucht, der das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückgewinnt.

Referendum in der Türkei: Ja-Lager siegt – Erdogan will nun die Todesstrafe einführen

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Der türkische Ministerpräsident trat am Sonntagabend vor die Presse und teilte mit, dass beim Referendum 51,3 Prozent der Wahlberechtigten mit „Ja“ abgestimmt haben. Damit liegen die Befürworter mit 1,3 Millionen Stimmen vor den „Nein“-Sagern. Präsident Erdogan bedankte sich für die Abstimmung und teilte am Abend mit, dass er unter anderem die Wiedereinführung der Todesstrafe auf die Tagesordnung setzen wird. Er selbst sprach von einer historischen Entscheidung, die zu einem neuen Präsidialsystem führen wird. Die größte türkische Oppositionspartei CHP hat das Ergebnis angezweifelt und forderte eine Neuauszählung. Der Grund ist, dass Wahlzettel auf denen weder „Ja“ oder „Nein“ angekreuzt wurde, mit „Ja“ gezählt wurden. Die kurdische Oppositionspartei HDP zweifelte das Ergebnis ebenfalls an und teilte mit, dass das Ergebnis von unabhängiger Seite geprüft werden muss.

Das Referendum wurde von einem blutigen Zwischenfall überschattet. Im mehrheitlich kurdischen Dorf Yabanardi kam es zu einer Schießerei im Wahllokal, bei der drei Menschen ums Leben kamen.

US-Präsidentschaftswahlen: Donald Trump spricht von schwerem Wahlbetrug

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US-Präsident Donald Trump bezeichnete die vom Clinton-Lager unterstützten Neuauszählungen für Geldverschwendung. Gleichzeitig stellte er die Rechtmäßigkeit der Präsidentschaftswahl in Frage. Er sprach von Wahlbetrug. „Durch Wahlbetrug hat Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl Millionen von Stimmen erhalten“, schrieb Trump auf Twitter. Belege liefert er nicht. In einer weiteren Nachricht beklagte er Wahlbetrug in den Bundesstaaten Virginia, New Hampshire und Kalifornien. Diese Staaten hatte Hillary Clinton gewonnen. Damit reagiert Trump auf eine ausstehende Neuauszählung im von ihm knapp gewonnen Bundesstaat Wisconsin. Außerdem wird Clinton auch Neuauszählungen in Pennsylvania und Michigan erwirken. Die Grünen-Bewerberin Jill Stein hatte Geld gesammelt, um die Neuauszählungen zu finanzieren. Das Clinton-Lager unterstützt die geplanten Neuauszählungen. Es ist unterdessen unklar, welches Ziel Trump verfolgt, in dem er die Rechtmäßigkeit der gesamten Präsidentschaftswahl in Frage stellt.