Löhne: Achtjähriges Mädchen wurde im Internet zum Verkauf angeboten

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Ein achtjähriges Mädchen aus Löhne im Landkreis Herford wurde im Internet zum Verkauf angeboten. Die Polizei geht zur Zeit davon aus, dass das Mädchen die Versteigerungsseite mit einem sozialen Netzwerk verwechselt hat. Als Verkaufspreis waren mehr als 45.000 Dollar angesetzt worden. Das Höchstgebot lag bei 45.448 Dollar. Unklar ist, wer das Gebot abgegeben hat. Das Mädchen gab gegenüber der Polizei an, sich selbst zum Verkauf angeboten zu haben. Mehrere Personen hatten das Inserat auf der Verkaufsplattform gesehen und die Polizei alarmiert. Polizisten ermittelten, dass es sich bei der Achtjährigen um ein Flüchtlingsmädchen aus dem Libanon handelt. Das Mädchen lebt seit zwei Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in der Flüchtlingsunterkunft in Löhne. Mehrere Polizisten stellten die Handys der Familie sicher. Das Mädchen und ihre dreijährige und zwölfjährige Schwester wurden vom Jugendamt in Obhut genommen. Die Familie wurde nach dem Vorfall in das Jugendamt bestellt. Die Kinder sind inzwischen zurück bei ihren Eltern.

Mobilfunkempfang: Ab 2018 soll es in Deutschland keine Funklöcher mehr geben

Symbolfoto: © FotoHiero  | pixelio.de

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Jeder kennt es vor allem von Autobahnen und Bahnstrecken: Für viele Deutsche gibt es nichts ärgerlicheres, als unterwegs im entscheidenden Moment keinen Handyempfang zu haben. Mit einer Änderung haben wahrscheinlich die wenigsten Deutschen gerechnet: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt teilte am Sonntag mit, dass bis 2018 alle lästigen Funklöcher in Deutschland der Vergangenheit angehören werden. Bezahlen werden die anfallenden Kosten die Investoren, die ab Mittwoch Mobilfunkfrequenzen ersteigern. Am kommenden Mittwoch beginnt die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen. Die Anbieter, die ab kommenden Mittwoch Mobilfunkfrequenzen ersteigern, werden verpflichtet in leistungsfähigere Netze zu investieren und Bahnstrecken, Autobahnen und ländliche Gebiete mit schnellem, mobilen Internet zu versorgen. Dobrindt sagte: „Damit sei sichergestellt, dass bis 2018 alle lästigen Funklöcher geschlossen sind.“ Das Mindestgebot für Mobilfunkfrequenzen liegt aktuell bei 600 Millionen Euro.

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