Belgien: Frau sticht im Bus mit Machete auf Fahrgäste ein

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Behörden in Belgien teilten mit, dass sich am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr ein Vorfall in einem Bus in der Hauptstadt Belgien ereignete. Eine Frau griff während der Fahrt drei Menschen mit einer Machete an und stach auf sie ein. Als der Bus die Fahrt unterbrach, stieg die Frau aus und verletzte eine weitere Passantin an einem Einkaufszentrum.

Die Täterin reagierte nicht auf die Aufforderungen der Polizei, sodass die Polizisten Schüsse auf die Frau abgegeben haben. Die mutmaßliche Täterin und die drei Opfer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben der Polizei handelt es sich nicht um eine politisch motivierte Tat, sondern um das Werk einer geistig verwirrten Frau.

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Schweizer Kanton St. Gallen: Sieben Verletzte nach Angriff in Zug

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio  | pixelio.de

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio | pixelio.de

Ein 27-jähriger Schweizer hat am Samstagnachmittag gegen 14.20 Uhr im Kanton Zürich in einem Zug eine brennbare Flüssigkeit verschüttet, diese in Brand gesetzt, und mit einem Messer um sich gestochen. Die Kantonspolizei bestätigte, dass sieben Menschen zum Teil sehr schwer verletzt worden sind, darunter auch ein sechsjähriges Kind und drei Frauen im Alter von 17, 34 und 43 Jahren. Mehrere Verletzte schwebten am Samstagabend noch in Lebensgefahr. Die Verletzten erlitten Brand- und Stichverletzungen. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Bahnhof in Salez auf der Bahnstrecke zwischen Buchs und Sennwald. Die genauen Tathintergründe sind noch unklar. Der 27-järhige Täter wurde selbst verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Schwere Unwetter: 57 Verletzte bei Southside-Festival – Veranstalter sagen Festival ab

Symbolfoto: © Janusz Klosowski | pixelio.de

Symbolfoto: © Janusz Klosowski | pixelio.de

Das Southside-Festival im baden-würtembgerischen Neuhausen ob Eck wurde am Samstagmorgen abgesagt, nachdem es am Freitagabend zu schweren Unwettern mit 57 Verletzten kam. Der Veranstalter teilte mit, dass fünf Personen stationär im Krankenhaus behandelt werden und 52 weitere Besucher leichte Verletzungen erlitten. Zunächst begann das dreitägige Festival vielversprechend mit nur leichtem Regen. Gegen 20 Uhr kam es zu Starkregen mit Hagel. Die Festivalbesucher wurden über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert das Konzertgelände sofort zu verlassen und sich in ihren Autos oder in den bereitstehenden Shuttlebussen in Sicherheit zu bringen und auf weitere Informationen zu warten. 3.000 Besucher, die ohne Auto anreisten, wurden in Notunterkünfte gebracht. Der Veranstalter gab in der Nacht zu Samstag bekannt, dass die Sicherheit der Besucher höchste Priorität hat und das Festival nicht fortgesetzt wird, weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Besucher wurden gebeten ihre Heimreise anzutreten. Zahlreiche Festivalbesucher blieben mit ihren Autos, Wohnwagen und Wohnmobilen im Matsch stecken und mussten von Treckern freigeschleppt werden.

Das Southside-Festival findet traditionell zeitgleich mit dem Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel statt. Auch hier wurden bereits mehrere Konzerte am Freitag, sowie auch am Samstag abgesagt. Das Gelände war bis Sonntag witterungsbedingt nicht mehr bespielbar. Das Wasser stand teilweise kniehoch auf dem Gelände. Auch der Zeltplatz wurde regelrecht überflutet. Das Hurricane-Festival geht noch bis Sonntag. Viele Besucher nahmen die Unwetter in Scheeßel mit Humor, einige reisten aber aber auch schon vorzeitig ab.

In Rheinland-Pfalz ist am Samstag in der Nähe von Bacharach am Samstagmorgen nach einem Unwetter in eine Geröllhalde gerast und entgleist. Zehn Menschen wurden dabei verletzt. Der Lokführer erlitt schwere Verletzungen. Ein Steilhang hatte sich durch den starken Regen gelöst und rutschte auf die Bahnschienen hinab.

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UEFA ermittelt nach schweren Krawallen in Nizza und Marseille

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In den EM-Stadien in Nizza und Marseille ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Am Samstag sorgten russische und britische Hooligans für Chaos. Es kam zu schweren, brutalen Ausschreitungen vor während und nach dem Spiel zwischen England und Russland in Marseille. Dabei haben sich im Stadion regelrechte Verfolgungsjagden abgespielt. Auch in Nizza kam es zu schweren Ausschreitungen. Dort hatten 30 einheimische Hooligans bei dem Spiel zwischen Nordirland und Polen die Fans beider Länder provoziert. Die nordirischen Fußballfans wurden beispielsweise mit Bierflaschen abgeworfen. Neun Menschen wurden hierbei verletzt und mussten teils in Krankenhäusern behandelt werden. In Marseille wurde ein Fan lebensgefährlich verletzt. Es gab dort insgesamt 35 Verletzte zu beklagen. Acht mögliche Täter wurden verhaftet. Die Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien werden nach den Krawallen noch einmal erhöht, teilte die UEFA mit.

Als erste Konsequenz hat der europäische Fußballverband UEFA Ermittlungen eingeleitet. Russland rechnet mit einer Geldstrafe.

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Grafing bei Ebersberg: Blutbad am S-Bahnhof –– ein Toter

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im Bahnhof Grafing bei Ebersberg hat am Dienstagmorgen gegen 5 Uhr Uhr ein 27-jähriger Deutscher einen 56-jährigen Mann erstochen und drei weitere schwer verletzt. Die Opfer sind zwischen 43 und 58 Jahre alt. Ein Opfer schwebt in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Dienstagmittag mit. Der Tatort liegt 35 Kilometer östlich von der bayerischen Landeshauptstadt München. Bei dem Attentäter handelt es sich um einen deutschen Staatsbürger aus Hessen. Das Motiv ist noch unklar. Der Täter war in psychiatrischer Behandlung und drogenabhängig. Er ist polizeilich bereits im Erscheinung getreten. Der Täter griff bereits in der S-Bahn ein Opfer mit einem Messer an. Am Bahnhof von Grafing stach er schließlich auf ein weiteres Opfer ein. Anschließend ging er noch auf zwei Radfahrer los. Bei einem der Radfahrer handelte es sich um einen Zeitungsausträger. Der Täter ließ sich von der herbeigeeilten Polizei widerstandslos festnehmen.

Dem Mann wird Mord und versuchter Mord in drei Fällen vorgeworfen. Die zuständige Anklagebehörde äußerte am Dienstag Zweifel an der Schuldfähigkeit des 27-Jährigen. Neben der Untersuchungshaft ist auch die Einweisung in eine psychiatrische Klinik im Gespräch.

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Bad Säckingen: Auto rast in größere Menschengruppe – zwei Tote und 13 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im baden-württembergischen Bad Säckingen hat sich am Samstagmittag um 12.20 Uhr eine Tragödie ereignet. Ein 84-jähriger Autofahrer ist nach einem Fahrfehler in eine größere Menschengruppe gerast. Dabei starben mindestens zwei Menschen, weitere 13 wurden zum Teil schwer verletzt. Bei einer der Toten handelt es sich um eine 63-jährige Frau. Eine weitere Person erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Unfall ereignete sich im Zentrum von Bad Säckingen, an der Grenze zur Schweiz. Der Autofahrer hatte anstatt zu bremsen stark beschleunigt und raste in die Stuhlreihen von zwei Cafés. Diese waren bei Sonnenschein, gutem Wetter und kurz nach dem Ende des Wochenmarktes gut besucht. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen grauen Skoda mit Waldshuter Kennzeichen.

Ein Großaufgebot von deutschen und schweizerischen Rettungskräften eilte zu der Unfallstelle. Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die schwer Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu fliegen.

Unklar ist noch, warum der Skoda am Anfang der Fußgänger so stark beschleunigte, dass er schließlich in die Stuhlreihen raste. Naheliegend ist, dass der Fahrer das Brems- und Gaspedal seines Automatikfahrzeugs miteinander verwechselte.

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Zugunglück bei Bad Aibling: Mehrere Tote und 100 Verletzte

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Es handelt dich offenbar um das schwerste Zugunglück seit dem in Eschede 1998. Am Dienstagmorgen um 6.45 Uhr sind in Bayern, bei Bad Aibling, zwei Personenzüge frontal zusammengestoßen. Ein Regionalzug entgleiste und mehrere Waggons sind umgekippt. Die Polizei teilte soeben mit, dass mindestens zehn Menschen ums Leben kamen und weitere 80 Menschen verletzt worden sind, 17 von ihnen schwer. Eine Person wird weiterhin vermisst. Die Suche an der Unfallstelle soll am Mittwochmorgen fortgesetzt werden. Unter den Todesopfern befindet sich auch einer der Lokführer. Aufgrund des Aschermittwoch und den damit verbundenen Faschingsferien befanden sich nicht mehr als 150 Pendler an Bord. Normalerweise wären es mehr als doppelt so viele Personen gewesen. Bei einem der Züge handelte es sich um einen Meridian, der nach der Kollision entgleiste. Es sind zahlreiche Rettungskräfte an der Unfallstelle, darunter dutzende Rettungshubschrauber. Die Unfallstelle liegt in der Nähe des Klärwerks von Bad Aibling. Die Staatsstraße ist auf Höhe von Bad Aibling voll gesperrt. Außerdem ist die Zugstrecke zwischen Rosenheim und Holzkirchen bis auf Weiteres unterbrochen.

Warum die beiden Züge auf der eingleisigen Strecke zusammenstießen ist noch unklar. Gesicherte Details zum Unfallhergang wird die Auswertung der Fahrtenschreiber ergeben. Rund 700 Rettungskräfte aus der gesamten Region und aus Österreich waren den ganzen Dienstag über im Einsatz, um die Opfer zu bergen. Die Bergungsarbeiten wurden erschwert, weil sich die Unglücksstelle in einer Kurve befand.

Der Landkreis Rosenheim hatte aufgrund des Zugunglücks zu Blutspenden aufgerufen. Polizei und Meridian haben zwei Notrufnummern für Angehörige eingerichtet. Diese sind unter 0395/43084390 sowie 08031/2003180 zu erreichen.

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Burkina Faso: Geiselnahme im Hotel ist beendet –– 27 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Mutmaßliche Islamisten haben ein bei Ausländern beliebtes Hotel in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou angegriffen. Ein Mediziner der Universitätsklinik teilte mit, dass es 27 Tote und 56 weitere Menschen teilschwer verletzt worden sind. Die Behörden teilten bisher nur mit, dass zehn Leichen auf der Terasse eines eines gegenüber des Hotels liegenden Cafés gefunden worden sind. Die Terroristen hatten das fünfstöckige Splendid-Hotel schwer bewaffnet gestürmt, um sich geschossen und Autos in Brand gesetzt. Außerdem lieferten sich die Angreifer anhaltende Feuergefechte mit den Angreifern. Das Luxus-Hotel stand brannte zeitweise. In der Nacht zu Samstag verwendeten die Sicherheitskräfte Sprengsätze, um das Gebäude fünf Stunden nach dem Beginn der Geiselnahme zu stürmen und Geiseln zu befreien. Insgesamt wurden 126 Geiseln aus der Hand der Terroristen befreit. Weitere 30 Menschen wurden im Restaurant „Cappuccino“ in Sicherheit gebracht. An dem Zugriff waren auch französische Spezialkräfte aus dem andauernden Militäreinsatz beteiligt. Ein Mitglied des US-Militärs stand den Einheiten außerdem beratend zur Seite. Insgesamt wurden 126 Geiseln befreit. Drei Terroristen wurden bei dem Zugriff getötet.

Mittlerweile hat sich ein Ableger der radikal islamistischen Organisation Al-Kaida zu dem Angriff bekannt. Bisher blieb die ehemalige französische Kolonie Burkina Faso weitestgehend von Anschlägen verschont. Laut Nach Angaben des Innenministeriums von Burkina Faso ist ein weiteres Hotel attackiert worden. Dort dauert die Operation der Sicherheitskräfte noch an.

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Köln: Polizei beendet Pegida-Demo mit dem Einsatz von Wasserwerfern

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

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Die Polizei hat am Samstag in Köln den Pegida-Demonstrationszug mit rund 1.700 Teilnehmern schon nach wenigen hundert Metern gestoppt und abgebrochen. Bei etwa der Hälfte der Teilnehmer handelte es sich um gewaltbereite Hooligans. Die Teilnehmer hatten Flaschen und Feuerwerkskörper, wie Böller, auf Polizisten geworfen. Außerdem lieferten sich die Pegida-Anhänger Rangeleien mit der Polizei. Zwei Bundespolizisten und ein Journalist wurden dabei verletzt. Die Beamten erlitten ein Knalltrauma. Mehrere Demonstranten wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Die Beamten drohten mit Lautsprecherdurchsagen vor dem Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfern. Nach den Ausschreitungen wurden die Demonstranten zurück zum Bahnhof geführt. Auch innerhalb des Bahnhofs wurden noch Böller gezündet. Die Polizei setzte eine Hundestaffel, Wasserwerfer und einen Hubschrauber ein, um die Lage unter Kontrolle zu behalten. Die Situation blieb weiter angespannt. Erst gegen 17 Uhr war die Pegida-Demonstration vollständig beendet. Am Samstagmittag um 12 Uhr begann die Gegendemonstration „Köln gegen Rechts“ an der etwa 1.300 Menschen teilnahmen. Am Breslauer Platz trafen am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr hunderte Pegida-Anhänger auf linke Aktivisten und Gegendemonstranten. Die Polizei bildete eine Menschenkette, um die gewaltbereiten Lager voneinander zu trennen.

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Auf der Fahrt nach Nürnberg: Deutscher Fernbus verunglückt in Tschechien schwer

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Ein deutscher Fernlinienbus ist in Tschechien mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Daraufhin kam der Fernbus von der schneebedeckten Fahrbahn der Autobahn E50 (D5) ab und kippte neben der Fahrbahn auf die Seite. Der Unfall ereignete sich unmittelbar vor dem früheren Grenzübergang Waidhaus-Rozvadov. Drei Menschen wurden mittelschwer verletzt. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in der Oberpfalz eingeliefert. 35 weitere, überwiegend deutsche, Insassen wurden leicht verletzt und vor Ort behandelt. Der Linienbus der Firma Flixbus befand sich auf der Fahrt von Prag nach Nürnberg. Vor Ort waren ein Rettungshubschrauber, fünf tschechische und zwei deutsche Rettungswagen und zahlreiche Feuerwehrleute. Die Autobahn wurde während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. Es bildeten sich kilometerlange Rückstaus. An dem Unfall waren Polizeiangaben zufolge auch ein weiterer LKW und ein PKW beteiligt. Zum genauen Unfallhergang konnte die Polizei am Montagabend noch keine Angaben machen. Nach Angaben der tschechischen Nachrichtenagentur CTK kollidierte der LKW mit dem Fernbus infolge eines Überholmanövers.

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