Hochhaus-Brand in London: Mindestens zwölf Tote

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Im Westen Londons steht seit dem frühen Mittwoch ein Hochhaus in Flammen. Über 200 Feuerwehrleute kämpfen gegen da Feuer. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Hochhaus mit 120 Wohnungen. Der erste Notruf ging gegen 0.54 Uhr (Ortszeit) bei der Feuerwehr ein. Mindestens zwölf Menschen kamen bei dem Großbrand ums Leben, weitere 79 Personen wurden verletzt – 18 von ihnen schwer. Unter den Verletzten befinden sich auch einige Feuerwehrleute. Die Feuerwehr konnte 65 Menschen aus den Flammen retten. Mehrere Personen sind aus Verzweiflung aus den Fenstern der höheren Stockwerken gesprungen. Die Menschen in den höheren Stockwerken waren teilweise eingeschlossen. Einige Menschen werden noch vermisst. Der Einsatz an dem Hochhaus wird Polizeiangaben zufolge noch mehrere Tage andauern. Wie viele Menschen noch vermisst werden ist unklar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei teilte mit, dass es keine Hinweise auf einen Terroranschlag gibt. Das brennende Gebäude ist instabil. Experten prüfen in regelmäßigen Abständen die Statik. Das betroffene Haus wurde erst im letzten Jahr saniert und von außen neu verkleidet. Über die Verkleidung breitete sich das Feuer offenbar besonders schnell aus.

In dem 24-stöckigen Sozialbau „Grenfell Tower“ sollen insgesamt 600 Menschen gelebt haben. In dem betroffenen sanierten Haus gab es schon länger Beschwerden über einen mangelnden Brandschutz. Bewohner haben sich zu einer Aktivistengruppe zusammengeschlossen, um ihre Kritik am Brandschutz zu verbreiten. Möglicherweise wurden gültige Standards und Bestimmungen nicht eingehalten.

Der Londoner Bürgermeister versprach eine vollständige Aufklärung der Umstände. Hochhäuser, deren Fassade auf ähnliche Weise erneuert wurden, sollen nun untersucht werden.

Share

Messerangriff in Wiesbaden: Ein Toter und zwei Schwerverletzte – Täter auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zum Sonntag geriet in der Wiesbadener Innenstadt gegen 3.30 Uhr eine Gruppe von drei Personen mit einer Gruppe von sechs Personen in Streit. Die kleinere Gruppe griff die größere mit Messern an. Als die Beamten alarmiert wurden, war ein 19-Jähriger bereits an seinen Stichverletzungen verstorben. Zwei weitere junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden ebenfalls mit einem Messer schwer verletzt. Beide Verletzten sind inzwischen außer Lebensgefahr, bestätigte die Polizei. Die Dreiergruppe floh nach der Auseinandersetzung. Die Polizei konnte die Täter in der Nacht nicht mehr ausmachen. Auch der Einsatz eines Spürhundes brachte keinen Erfolg. Die betroffene Kirchgasse blieb rund um Karstadt bis Sonntagvormittag gesperrt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Rufnummer
0611 345-3201 zu melden.

Share

Nach schwerem Unwetter: Regionalzug entgleist in Thüringen

Symbolfoto:
© Erich Westendarp | pixelio.de

Ein Regionalzug ist nach einem schweren Unwetter in der Nähe von Stadtroda in Thüringen entgleist. Der Zug prallte in eine Schlamm- und Gerölllawine, die durch das Unwetter auf die Bahngleise gerutscht war. Der Zug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und entgleiste. Sieben Bahnreisende wurden leicht verletzt. Der Regionalzug war von Glauchau nach Göttingen unterwegs. Der Unfall ereignete sich am Freitagabend um 19.29 Uhr. Der Verkehr auf der betroffenen Bahnstrecke ist unterbrochen. Ein Schienenersatzverkehr konnte zunächst aufgrund des Unwetters und unbefahrbaren Straßen nicht eingerichtet werden. Der Regionalzug soll noch am Freitag geborgen werden.

In Thüringen sorgte das Unwetter für teils chaotische Zustände. In einigen Regionen stand das Wasser einen halben Meter hoch. Unzählige Keller liefen vol. Auch die Bundesstraße 85 konnte nicht mehr befahren werden und wurde gesperrt.

Share

San Bernardino: Amoklauf in Grundschule – Tote und Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im kalifornischen San Bernardino hat sich am Montag eine Schießerei in der Grundschule ereignet. Die Schüsse sind im Klassenzimmer gefallen. Mindestens zwei Erwachsene sind tot, bestätigte die Polizei. Zwei Schüler wurden verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei geht von einem erweiterten Suizid aus. Die Polizei teilte mit, dass der Täter nicht auf der Flucht ist, sondern zu den Todesopfern gehört. Die Grundschüler wurden zunächst in eine andere Schule gebracht.
Die betroffene 200.000-Eiwnohner-Stadt hat mit einer gestiegenen Kriminalitätsrate zu kämpfen. Im letzten Jahr kam es in der Stadt zu 62 Mordfällen. Im Dezember 2015 hat in San Bernardino ein islamistisches Paar während einer Weihnachtsfeier in einer Einrichtung für Behinderte insgesamt 14 Menschen getötet und 21 weitere verletzt (wir berichteten).

Share

Angriff auf Parlament in London: Fünf Tote und 40 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am ersten Jahrestag der Anschläge in Brüssel am Mittwochnachmittag ein Terroranschlag auf das Parlament ereignet. Der Amokfahrer lenkte seinen schweren Geländewagen am Südende der Brücke gezielt auf den Gehsteig und raste dort über die Passanten. Unter den Opfern befinden sich französische Touristen und drei Polizisten. Insgesamt starben fünf Menschen und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Eine Passantin bringt sich durch einen Sprung in die Themse in Sicherheit. Sie wurde verletzt geborgen. Der Attentäter fuhr währenddessen zur Nordseite am Parlamentszaun entlang.

Er riss das Steuer nach links und setzte seinen Geländewagen schließlich gegen einen Pfeiler. Anschließend stieg er aus dem Auto aus und eilte zu Fuß zum etwa 200 Meter entfernten Eingang des Parlaments. Dem Täter gelang es an dem Wachpersonal vorbeizukommen und über eine Absperrung zu springen. Mit zwei Messern ging er auf einen Polizisten los und stach ihn nieder und kam dabei selbst zu Fall. Anschließend stand er auf und rannte zum Parlamentshof. Dort angekommen wurde er von einem Polizisten mit mindestens drei Schüssen niedergestreckt. Der Täter starb. Die Polizei teilte mit, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Augenzeugenberichten zufolge handelte es sich um einen 30- bis 40-jährigen Mann mit asiatischer Herkunft. Während einer stattfindenden Sitzung hörten die Abgeordneten plötzlich Schüsse. Die Sitzung wurde unterbrochen und die anwesende Premierministerin Theresa May wurde sofort zum Regierungssitz gebracht.

Share

Großbrand bei Autozulieferer in Witten: Sechs Verletzte

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Witten hat sich am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr ein Großbrand beim Autozulieferer Pelzer ereignet. Sechs Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eine Werkhalle brannte in voller Ausdehnung. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf schlugen die Flammen bereits durch das Dach des Gebäudes. Der Brand ist seit 5.45 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge mindestens noch bis zum Mittag andauern und gestalten sich als schwierig, weil die Halle einsturzgefährdet ist und nur von Außen gelöscht werden kann.

Über 100 Einsatzkräfte waren zeitweilig im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar, genau so wie die entstandene Schadenshöhe.

Share

Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen auf vereister A1: Mindestens eine Tote

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Auf der Autobahn 1 ist es am Samstagmittag gegen 13.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe zu einer Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen gekommen. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Eine 73-jährige Frau aus Bremen kam bei dem Unfall ums Leben. Insgesamt prallten auf der vereisten Autobahn 26 Autos, drei Lastwagen und zwei Kleintransporter aufeinander. Augenzeugenberichten zufolge hatte es gehagelt und anschließend hatte sich Eis auf der Autobahn gebildet. An der Einsatzstelle waren 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr sowie 30 Polizeibeamte.

Die Verletzten wurden teilweise mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Diejenigen, die unverletzt geblieben sind aber nicht mehr weiterfahren konnten, wurden zunächst in einer Schule in Bargteheide untergebracht.

Share

Silvester-Terror in Istanbul: Mindestens 39 Menschen starben bei Angriff auf Nachtclub

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach dem Angriff auf eine Silvesterangriff in Istanbul ist der Attentäter weiterhin auf der Flucht. Bei dem Terrorangriff starben mindestens 39 Menschen – darunter 15 Ausländer. Außerdem wurden 69 Menschen zum Teil schwer verletzt. Vier der Verletzten befanden sich Sonntagabend in einem kritischen Zustand. Der Angriff ereignete sich in der Türkei um 1.15 Uhr (Ortszeit). Der Anschlag ereignete sich im bekannten und luxuriösen Club Reina, der sich im europäischen Stadtteil Ortaköy befindet. Der Angreifer betrat den Club mit einem Mantel und Hosen bekleidet und eröffnete sofort das Feuer aus einem Sturmgewehr. Vor dem Verlassen des Clubs soll sich der Attentäter umgezogen haben.

Der Gouverneur von Istanbul erklärte, dass die verwendete Waffe eine große Reichweite hatte. Am Eingang des Clubs tötete der Terrorist zunächst einen Polizisten und einen Zivilisten. Anschließend stürmte er in den Innenraum des Clubs und schloss wahllos um sich. Zu diesem Zeitpunkt feierten etwa 600 Menschen in dem Club den Jahreswechsel. Weltweit reagierten Politiker und Regierungen mit Entsetzen und Anteilnahme auf den Anschlag. US-Präsident Barack Obama sprach der Türkei sein Beileid aus und bot den türkischen Behörden die Unterstützung des Nato-Partners an. Das Auswärtige Amt teilte in der Nacht zu Sonntag mit: „Wir sind tief bestürzt und trauern mit den Menschen in Istanbul.“

Share

Busunfall am Zirler Berg in Tirol: Reisebus stürzt zehn Meter in die Tiefe

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Österreich am Zirler Berg ist am Freitagabend um 18.20 Uhr ein deutscher Reisebus aus Augsburg zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Das Rote Kreuz bestätigte, dass zwölf Menschen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden. Der Reisebus war auf einer Bergstraße mit einem deutschen Auto zusammen-geprallt und anschließend eine Böschung hinabgestürzt. Die Deutschen in dem entgegenkommenden Auto wurden in ihrem Auto eingeklemmt, schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Das Auto, das talwärts unterwegs war, geriet in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, teilte die Polizei mit. Der Bus war auf dem Weg nach Italien. Nach dem Zusammenstoß rutschte der Reisebus nach hinten ab und touchierte dabei drei weitere Autos. Nach dem Unfall wurde der Zirler Berg voll gesperrt.

Share

Schwerer Busunfall in Duisburg-Neumühl: Ein Toter und neun Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Bei einem schweren Busunfall sind am Mittwochmorgen alle Insassen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Der Busfahrer erlag am Mittwochmittag seinen schweren Verletzungen. Die Feuerwehr hatte am Mittwochmorgen einen Massenanfall von Verletzten ausgerufen (ManV). Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls zur Unfallstelle alarmiert. Der Linienbus war um 9.30 Uhr frontal gegen einen Baum gefahren. Der Unfall ereignete sich in der Fiskusstraße auf Höhe des dortigen Friedhofs Stadtteil Neumühl. Der Bus streifte zunächst einen Baum, bevor dieser frontal gegen einen weiteren Straßenbaum prallte. Ein Autofahrer beobachtete den Unfall durch seinen Rückspiegel und setzte sofort einen Notruf ab. Anschließend befreite der Ersthelfer mit Hilfe von weiteren Passanten den Busfahrer aus der zerstörten Fahrerkabine.

Unklar ist noch, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Fiskusstraße war zwischen Bennostraße und Borussiastraße den ganzen Vormittag gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass die Bergungsarbeiten noch mehrere Stunden andauern werden.

Share