Nach schwerem Unwetter: Regionalzug entgleist in Thüringen

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© Erich Westendarp | pixelio.de

Ein Regionalzug ist nach einem schweren Unwetter in der Nähe von Stadtroda in Thüringen entgleist. Der Zug prallte in eine Schlamm- und Gerölllawine, die durch das Unwetter auf die Bahngleise gerutscht war. Der Zug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und entgleiste. Sieben Bahnreisende wurden leicht verletzt. Der Regionalzug war von Glauchau nach Göttingen unterwegs. Der Unfall ereignete sich am Freitagabend um 19.29 Uhr. Der Verkehr auf der betroffenen Bahnstrecke ist unterbrochen. Ein Schienenersatzverkehr konnte zunächst aufgrund des Unwetters und unbefahrbaren Straßen nicht eingerichtet werden. Der Regionalzug soll noch am Freitag geborgen werden.

In Thüringen sorgte das Unwetter für teils chaotische Zustände. In einigen Regionen stand das Wasser einen halben Meter hoch. Unzählige Keller liefen vol. Auch die Bundesstraße 85 konnte nicht mehr befahren werden und wurde gesperrt.

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San Bernardino: Amoklauf in Grundschule – Tote und Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im kalifornischen San Bernardino hat sich am Montag eine Schießerei in der Grundschule ereignet. Die Schüsse sind im Klassenzimmer gefallen. Mindestens zwei Erwachsene sind tot, bestätigte die Polizei. Zwei Schüler wurden verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei geht von einem erweiterten Suizid aus. Die Polizei teilte mit, dass der Täter nicht auf der Flucht ist, sondern zu den Todesopfern gehört. Die Grundschüler wurden zunächst in eine andere Schule gebracht.
Die betroffene 200.000-Eiwnohner-Stadt hat mit einer gestiegenen Kriminalitätsrate zu kämpfen. Im letzten Jahr kam es in der Stadt zu 62 Mordfällen. Im Dezember 2015 hat in San Bernardino ein islamistisches Paar während einer Weihnachtsfeier in einer Einrichtung für Behinderte insgesamt 14 Menschen getötet und 21 weitere verletzt (wir berichteten).

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Angriff auf Parlament in London: Fünf Tote und 40 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am ersten Jahrestag der Anschläge in Brüssel am Mittwochnachmittag ein Terroranschlag auf das Parlament ereignet. Der Amokfahrer lenkte seinen schweren Geländewagen am Südende der Brücke gezielt auf den Gehsteig und raste dort über die Passanten. Unter den Opfern befinden sich französische Touristen und drei Polizisten. Insgesamt starben fünf Menschen und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Eine Passantin bringt sich durch einen Sprung in die Themse in Sicherheit. Sie wurde verletzt geborgen. Der Attentäter fuhr währenddessen zur Nordseite am Parlamentszaun entlang.

Er riss das Steuer nach links und setzte seinen Geländewagen schließlich gegen einen Pfeiler. Anschließend stieg er aus dem Auto aus und eilte zu Fuß zum etwa 200 Meter entfernten Eingang des Parlaments. Dem Täter gelang es an dem Wachpersonal vorbeizukommen und über eine Absperrung zu springen. Mit zwei Messern ging er auf einen Polizisten los und stach ihn nieder und kam dabei selbst zu Fall. Anschließend stand er auf und rannte zum Parlamentshof. Dort angekommen wurde er von einem Polizisten mit mindestens drei Schüssen niedergestreckt. Der Täter starb. Die Polizei teilte mit, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Augenzeugenberichten zufolge handelte es sich um einen 30- bis 40-jährigen Mann mit asiatischer Herkunft. Während einer stattfindenden Sitzung hörten die Abgeordneten plötzlich Schüsse. Die Sitzung wurde unterbrochen und die anwesende Premierministerin Theresa May wurde sofort zum Regierungssitz gebracht.

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Großbrand bei Autozulieferer in Witten: Sechs Verletzte

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Witten hat sich am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr ein Großbrand beim Autozulieferer Pelzer ereignet. Sechs Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eine Werkhalle brannte in voller Ausdehnung. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf schlugen die Flammen bereits durch das Dach des Gebäudes. Der Brand ist seit 5.45 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge mindestens noch bis zum Mittag andauern und gestalten sich als schwierig, weil die Halle einsturzgefährdet ist und nur von Außen gelöscht werden kann.

Über 100 Einsatzkräfte waren zeitweilig im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar, genau so wie die entstandene Schadenshöhe.

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Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen auf vereister A1: Mindestens eine Tote

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Auf der Autobahn 1 ist es am Samstagmittag gegen 13.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe zu einer Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen gekommen. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Eine 73-jährige Frau aus Bremen kam bei dem Unfall ums Leben. Insgesamt prallten auf der vereisten Autobahn 26 Autos, drei Lastwagen und zwei Kleintransporter aufeinander. Augenzeugenberichten zufolge hatte es gehagelt und anschließend hatte sich Eis auf der Autobahn gebildet. An der Einsatzstelle waren 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr sowie 30 Polizeibeamte.

Die Verletzten wurden teilweise mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Diejenigen, die unverletzt geblieben sind aber nicht mehr weiterfahren konnten, wurden zunächst in einer Schule in Bargteheide untergebracht.

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Silvester-Terror in Istanbul: Mindestens 39 Menschen starben bei Angriff auf Nachtclub

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach dem Angriff auf eine Silvesterangriff in Istanbul ist der Attentäter weiterhin auf der Flucht. Bei dem Terrorangriff starben mindestens 39 Menschen – darunter 15 Ausländer. Außerdem wurden 69 Menschen zum Teil schwer verletzt. Vier der Verletzten befanden sich Sonntagabend in einem kritischen Zustand. Der Angriff ereignete sich in der Türkei um 1.15 Uhr (Ortszeit). Der Anschlag ereignete sich im bekannten und luxuriösen Club Reina, der sich im europäischen Stadtteil Ortaköy befindet. Der Angreifer betrat den Club mit einem Mantel und Hosen bekleidet und eröffnete sofort das Feuer aus einem Sturmgewehr. Vor dem Verlassen des Clubs soll sich der Attentäter umgezogen haben.

Der Gouverneur von Istanbul erklärte, dass die verwendete Waffe eine große Reichweite hatte. Am Eingang des Clubs tötete der Terrorist zunächst einen Polizisten und einen Zivilisten. Anschließend stürmte er in den Innenraum des Clubs und schloss wahllos um sich. Zu diesem Zeitpunkt feierten etwa 600 Menschen in dem Club den Jahreswechsel. Weltweit reagierten Politiker und Regierungen mit Entsetzen und Anteilnahme auf den Anschlag. US-Präsident Barack Obama sprach der Türkei sein Beileid aus und bot den türkischen Behörden die Unterstützung des Nato-Partners an. Das Auswärtige Amt teilte in der Nacht zu Sonntag mit: „Wir sind tief bestürzt und trauern mit den Menschen in Istanbul.“

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Busunfall am Zirler Berg in Tirol: Reisebus stürzt zehn Meter in die Tiefe

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Österreich am Zirler Berg ist am Freitagabend um 18.20 Uhr ein deutscher Reisebus aus Augsburg zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Das Rote Kreuz bestätigte, dass zwölf Menschen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden. Der Reisebus war auf einer Bergstraße mit einem deutschen Auto zusammen-geprallt und anschließend eine Böschung hinabgestürzt. Die Deutschen in dem entgegenkommenden Auto wurden in ihrem Auto eingeklemmt, schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Das Auto, das talwärts unterwegs war, geriet in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, teilte die Polizei mit. Der Bus war auf dem Weg nach Italien. Nach dem Zusammenstoß rutschte der Reisebus nach hinten ab und touchierte dabei drei weitere Autos. Nach dem Unfall wurde der Zirler Berg voll gesperrt.

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Schwerer Busunfall in Duisburg-Neumühl: Ein Toter und neun Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Bei einem schweren Busunfall sind am Mittwochmorgen alle Insassen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Der Busfahrer erlag am Mittwochmittag seinen schweren Verletzungen. Die Feuerwehr hatte am Mittwochmorgen einen Massenanfall von Verletzten ausgerufen (ManV). Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls zur Unfallstelle alarmiert. Der Linienbus war um 9.30 Uhr frontal gegen einen Baum gefahren. Der Unfall ereignete sich in der Fiskusstraße auf Höhe des dortigen Friedhofs Stadtteil Neumühl. Der Bus streifte zunächst einen Baum, bevor dieser frontal gegen einen weiteren Straßenbaum prallte. Ein Autofahrer beobachtete den Unfall durch seinen Rückspiegel und setzte sofort einen Notruf ab. Anschließend befreite der Ersthelfer mit Hilfe von weiteren Passanten den Busfahrer aus der zerstörten Fahrerkabine.

Unklar ist noch, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Fiskusstraße war zwischen Bennostraße und Borussiastraße den ganzen Vormittag gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass die Bergungsarbeiten noch mehrere Stunden andauern werden.

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Schüsse vor Einkaufzentrum in Houston: Neun Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In der texanischen Stadt Houston hat ein Rechtsanwalt am frühen Montagmorgen um 6.30 Uhr (Ortszeit) das Feuer auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eröffnet. Er verletzte insgesamt neun Menschen und gab mindestens 30 Schüsse ab, bevor er von herbeigeeilten Polizisten erschossen wurde. Nachdem die Polizisten auf dem Parkplatz ankamen, eröffnete der Rechtsanwalt sofort das Feuer, das die Polizei erwiderte. Als Tatmotiv geht die Polizei von Schwierigkeiten in der Kanzlei aus, in der der Täter arbeitete. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eines der Opfer befand sich auch am Montagabend noch in einem kritischen Zustand.

Erst am Freitagabend (Ortszeit) hatte ein junger Mann in einem Einkaufszentrum im Bundesstaat Washington fünf Menschen erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde einen Tag später verhaftet. Die Polizei sucht derzeit noch nach dem Motiv des Mannes. Nach Angaben des FBI gibt es bisher keinerlei Informationen, die auf einen terroristischen Hintergrund schließen lassen.

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Chlorgas-Unfall in Hilden auf menschliches Versagen zurückzuführen

Symbolfoto:  © Rainer Sturm  | pixelio.de

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© Rainer Sturm | pixelio.de

Am Sonntagnachmittag um 16.45 Uhr ereignete sich im Spaß- und Freizeitbad Hildorado im nordrhein-westfälischen Hilden ein Chrlorgas-Unfall. Zwei Erwachsene und sieben Kinder wurden mit Atemwegsbeschwerden vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert. Insgesamt wurden 17 Menschen leicht verletzt, darunter 14 Kinder. Am Montag konnten alle das Krankenhaus wieder verlassen. Die Polizei teilte mit, dass offenbar nur eine kleine Menge Chlorgas ausgetreten war. Die Mitarbeiter reagierten sofort und schickten die Badegäste aus dem Schwimmbad heraus und schalteten die Lüftung ab.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot zu dem Freizeitbad angerückt. Insgesamt waren 153 Feuerwehrleute mit 54 Fahrzeugen vor Ort.

Die Polizei Mettmann hat inzwischen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Körperverletzung eingeleitet. Der Polizeisprecher sagte, dass alles für ein menschliches Versagen spricht. Es kam während der Reinigungsarbeiten im Technikkeller zu einer chemischen Reaktion, nachdem versehentlich Stoffe zusammengeführt wurden. Der erfahrene Mitarbeiter leitete sofort Gegenmaßnahmen ein, um die Chemikalie zu neutralisieren. Trotzdem gelangten Chlordämpfe über die Lüftungsanlage in das Innere des Bades. Am schwersten wurde der Angestellte des Bades verletzt. Er war am Dienstag wieder arbeitsfähig. Ein Notfallseelsorger betreute den Mann. In dem Freibad Hildorado hat sich in den letzten 24 Jahren kein Chlorgasunfall ereignet. Seit Montag hat das Schwimmbad in Hilden wieder ganz normal geöffnet.

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