Einbruch in Minnesota: 40-Jährige ruft Polizei um Hilfe und wird erschossen

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Eine Australierin wurde am Montagabend im amerikanischen Minneapolis von den Polizisten getötet, die sie zuvor selbst um Hilfe gerufen hatte. Sie hatte einen Überfall vermutet und rief die Polizei. Der Fahrer des Streifenwagens stieg aus und befragte die 40-jährige Frau. Kurz darauf zog der zweite Beamte seine Pistole und gab Schüsse vom Beifahrersitz aus, auf die Frau ab. Die seit drei Jahren in den USA lebende Australierin starb an den Schussverletzungen. Der Todesschütze stammt aus Somalia und arbeitet seit zwei Jahren für die Polizei in Minneapolis.

Der Polizist wurde bereits in der Vergangenheit angezeigt, nachdem er illegal in die Wohnung einer Frau eingedrungen und sie gegen ihren Willen in ein Krankenhaus gebracht hat.

Der aktuelle Vorfall sorgt für Aufregung in den USA. Ermittlungen gegen den Beamten wurden eingeleitet. Warum er mehrere Schüsse auf die Frau abgab ist unklar.

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Nordkorea provoziert erneut mit neuem Interkontinentalraketentest

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die nordkoreanische Regierung hat am Dienstag den Start einer Interkontinentalrakete bejubelt. Der nordkoreanische Machthaber sieht sich als Atomstaat, der überall auf der Welt angreifen könnte. Es war der erste erfolgreiche Test einer Interkontinentalrakete. Die Rakete vom Typ Hwasong-14 erreichte eine Flughöhe von 2.800 Kilometern und hat das Ziel nach 39 Minuten Flugzeit gezielt getroffen. Das in Südkorea stationierte amerikanische Militär hat die Rakete als Mittelstreckenrakete identifiziert. Die Rakete startete um 9.40 Uhr Ortszeit. Ein Sprecher der japanischen Regierung sagte, dass die wiederholten Provokationen nicht toleriert werden könnten. US-Präsident Trump meldete sich auf Ttwitter zu Wort und warnte dort vor einer schwerwiegenden Reaktion Chinas. Es wird vermutet, dass Nordkorea eine Rakete mit einem Atomsprengkopf anstrebt, die auch die USA erreichen könnte.

Geltende UN-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von ballistischen Raketen. Der Konflikt mit Nordkorea ist einer der weltweit gefährlichsten.

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USA warnen syrische Regierung vor neuem Giftgaseinsatz

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die USA teilten mit, dass die syrische Regierung, unter dem Machthaber Assad, einen neuen Giftgaseinsatz vorbereitet. Der Sprecher des Weißen Hauses warnte im Falle eines weiteren Giftgaseinsatzes vor schweren Konsequenzen. Er sagte, dass Assad und seine Truppen einen „hohen Preis“ für einen nächsten Giftgaseinsatz zahlen werden. Der Giftgas-Angriff auf die syrische Stadt Chan liegt noch nicht einmal drei Monate zurück. Anfang April setzte die syrische Regierung Giftgas gegen die eigene Bevölkerung ein. Über 80 Menschen kamen durch den Angriff ums Leben, darunter unschuldige Zivilisten und Kinder. Die USA reagierten mit einem Luftangriff auf den syrischen Militär-stützpunkt, von dem aus der Giftgaseinsatz koordiniert wurde. Nach Angaben der USA ist nun ein weiterer Angriff in Vorbereitung. Die USA teilten mit, dass sie in Syrien vor Ort sind, um die Terrororganisation „Islamsicher Staat“ (IS) zu elemenieren.

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Ex-FBI-Chef belastet Trump schwer: US-Präsident bereit unter Eid auszusagen

Symbolfoto: © jan37k | pixelio.de

Der Ex-FBI-Chef James Comey hatte am Donnerstag bei seiner Anhörung im US-Senat schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Trump erhoben. Er sagte aus, dass der US-Präsident ihn unter Druck setzte die Ermittlungen einzustellen, ob Russland versucht hat, die Präsidentschaftswahl in den USA zu beeinflussen. Trump habe die Ermittlungen behindert, sagte Comey aus. Der US-Präsident ist nach wie vor bemüht den Beeinflussungsversuch herunterzuspielen. Donald Trump sagte am Freitag, dass nicht alles, was Comey behauptet hat der Wahrheit entspricht und er bereit ist unter Eid auszusagen. Der Ex-FBI-Chef Comey hat von allen Treffen mit Trump Notizen gemacht und die Dialoge wortgetreu aufgeschrieben. Die Russland-Affäre wird den US-Prädinten noch Monate lang verfolgen. Der Sonderermittler Robert Mueller wird jeden Stein umdrehen, sagte Comey. Der Senator Richard Burr fragte Comey, ob während der Ermittlungen noch ganz andere Straftaten an das Tageslicht kommen. „Sicher“, antwortete Comey.

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Florida: 45-Jähriger tötet nach Kündigung fünf Arbeitskollegen und sich selbst

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Ein Mann hat im US-Bundesstaat Florida, in Orlando, fünf frühere Arbeitskollegen und sich selbst getötet. Wenige Wochen vor dem Zwischenfall war dem Mann von der Firma, die sich auf Wohnmobil-Bauteile spezialisiert hat, gekündigt worden. Der Mann tauchte mit einer Schusswaffe und einem Messer bewaffnet an seinem ehemaligen Arbeitsplatz auf und schoss um sich. Er war offenbar aufgebracht über die Kündigung. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass der Täter einer Terrororganisation angehörte. Der 45-Jährige hatte 2014 einen Kollegen am Arbeitsplatz geschlagen. Unter den Todesopfern soll sich auch der Geschäftsführer befinden.

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USA: Präsident Trump teilte mit, dass die USA das Weltklima-Abkommen verlassen

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US-Präsident Donald Trump teilte am Donnerstagabend (MEZ) mit, dass die USA sich aus dem Pariser Klimavertrag zurückziehen. Trump sagte, dass das Pariser Abkommen den USA wirtschaftlich schadet. Trump sagte, dass die Auflagen des Klimaabkommens Millionen von Arbeitsplätzen in den USA gefährden. Er will das Klimaabkommen daher neu verhandeln. Der US-Präsident nannte den Klimawandel eine Erfindung, mit der China die amerikanische Wirtschaft schädigen will. Innerhalb der US-Regierung gab es verschiedene Meinungen zu dem Abkommen. Der Außenminister war beispielsweise dafür in dem Abkommen zu bleiben. Es wird bis zu vier Jahre dauern, bis die USA den kompletten Ausstieg aus dem Welt-Klimaabkommen vollzogen haben.

US-Unternehmen wie Apple und Microsoft hatten ganzseitige Zeitungsanzeigen geschaltet und Präsident Trump gebeten den Klimavertrag nicht zu kündigen, weil durch den Klimawandel Geschäftsrisiken entstehen und die Wirtschaft von dem Abkommen in vielerlei Hinsicht profitiert.

Die Europäische Union will den Ausstieg der USA nicht hinnehmen. Der EU-Kommissionspräsident Junker sagte, dass die Pflicht Europas sei, den USA zu sagen, dass dieses Abkommen nicht ohne Weiteres aufgekündigt werden kann. Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn haben am Donnerstagabend der Forderung von US-Präsident Trump nach einer Neuverhandlung des Pariser Klimaabkommens abgelehnt.

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Nordkorea schießt erneut eine Rakete ab – Japan plant konkrete Schritte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die führenden westlichen Industriestaaten (G7) hatten Nordkorea zum Stopp des Atomprogramms aufgerufen. Am Montag hat Nordkorea erneut eine ballistische Rakete abgefeuert. Die Rakete stürzte 300 Kilometer nördlich der Oki-Inseln ins japanische Meer. Japan hat den erneuten Raketentest scharf verurteilt und konkrete Schritte, gemeinsam mit den USA, gegen Nordkorea angekündigt. Der japanische Präsident hat den Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Zahlreiche UN-Resolutionen verbieten Nordkorea jegliche Raketentests, die je nach Bauart auch über Atomspreng-köpfe verfügen können.

„Diese Provokationen von Nordkorea sind nicht länger zu tolerieren“, teilte der japanische Regierungssprecher mit. Die US-Regieung und Präsident Trump wurden über den erneuten Raketentest informiert, hieß es in einer Mitteilung des Nationalen Sicherheitsrats. US-Präsident Trump schloss zuletzt einen Militärschlag gegen Nordkorea nicht aus. Er sagte immer wieder, dass die Schwierigkeiten mit Nordkorea gelöst werden.

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G7-Gipfel: Bundeskanzlerin sieht in den USA keinen verlässlichen Partner mehr

Symbolfoto: © Carl-Ernst Stahnke | pixelio.de

Bundeskanzlerin Merkel teilte mit, dass sie die USA für nicht mehr verlässlich hält. Sie sagte: „Wir Europäer müssen unser Schicksal in die eigene Hand nehmen.“ Der G7-Gipfel war am Samstag ohne große Ergebnisse auf Sizilien zu Ende gegangen. Sechs Mitgliedsländer hatten vergebens versucht den US-Präsidenten Donald Trump von den Chancen des Pariser Klimaabkommens, das 2015 ausgehandelt wurde, zu überzeugen. Merkel sagte, dass die Zeiten, in denen sich Deutschland völlig auf die USA verlassen konnte, ein Stück weit vorbei seien. Die USA können sich nun aus dem Klimavertrag zurückziehen. Trump teilte nach dem Gipfel mit, dass er innerhalb der nächsten Tage darüber entscheiden wird.

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Vor G7-Gipfel: Trump blockiert Klimaabkommen – Merkel kritisiert Trumps Haltung

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US-Präsident Donald Trump hat angekündigt erst in der kommenden Woche über das Klimaabkommen von Paris zu entscheiden. Bundeskanzlerin Angela Merkel teilte mit, dass die Verhandlungen auf dem G7-Gipfel sehr unzufriedenstellend sind. Bis auf die USA stimmten die sechs weiteren Mitgliedsländer für die Einhaltung des 2015 beschlossenen Klimaabkommens. Die G7 einigten sich darauf den USA mehr Zeit für die Entscheidung zu geben, nachdem die Staaten vergebens versucht hatten Trump vom Klimaschutzabkommen zu überzeugen. Bundeskanzlerin Merkel sagte, dass sie keine Kompromisse in Sachen Klimaschutz eingehen wird. Das Abkommen soll die Treibhausgase verringern. Die USA sind gegen das Abkommen Zur Zeit gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass die USA in dem Abkommen verbleiben. Trump beendet nach dem G7-Gipfel seine erste Reise und fliegt zurück in die USA.

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USA: Präsident Trump soll Comey „verrückten Spinner“ genannt haben

Symbolfoto: © jan37k | pixelio.de

Donald Trump ist gemeinsam mit seiner Frau Melania zum ersten Auslandsbesuch aufgebrochen. Unterdessen teilte die renommierte Zeitung „The New York Times“ mit, dass Trump den gefeuerten FBI-Chef als „Spinner“ bezeichnet haben soll. Während des Gesprächs mit dem russischen Außenminister Lawrow soll Trump gesagt haben, dass er gerade den FBI-Chef gefeuert hat, weil er ein „verrückter Spinner“ war. Die Zeitung beruft sich dabei auf ein internes Protokoll des Weißen Hauses. Donald Trump war unmittelbar nach dem Treffen in die Kritik geraten, weil er streng geheime Geheimdienstinformationen an den russischen Außenminister weitergegeben hat. Trump selbst bestätigte das auf Twitter, während das Weiße Haus versuchte die Berichte zu entkräften.

Ein Sonderermittler wurde eigeschaltet und soll die Beziehungen zwischen Russland und Trump aufdecken. Ein enger Mitarbeiter von Donald Trump steht dabei im Visier der Ermittler. Es handelt sich um einen hochrangigen Berater. Außerdem steht der ehemalige Sicherheitsberater von Trump und sein früherer Wahlkampfchef im Mittelpunkt der Ermittlungen.

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