US-Geheimdienst: Russische Führung steckt hinter Hackerangriffen

Symbolfoto: © Klicker | pixelio.de

Der amerikanische Geheimdienst teilte mit, dass keine Zweifel daran bestehen, dass die Hackerangriffe aus Russland begangen worden sind. Der neue US-Präsident Donald Trump stellt sich dennoch hinter Russland und äußerte Zweifel daran, dass Russland hinter den Angriffen steckt. Der US-Geheimdienst wirft Russland eine direkte Einmischung in den Präsidentschafts-wahlkampf vor. Nach den Hackerangriffen, die sich während des Wahlkampfes um die Präsidentschaft in den USA ereigneten hat US-Präsident Barack Obama eine Reihe harter Sanktionen gegen Russland verhängt und außerdem 35 Geheimagenten des Landes verwiesen. Die Sanktionen sind die Antwort auf die Versuche Russlands den Interessen der USA zu schaden, sagte Obama. Die amerikanischen Geheimdienste sind sich sicher, dass russische Hacker in das Computersystem der Demokratischen Partei eindrangen und interne E-Mails an die Öffentlichkeit brachten.

Russland geht davon aus, dass der neue Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, die Sanktionen rückgängig machen wird. Obama nannte die vier ranghöchsten Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes persönlich beim Namen und drohte mit Einreiseverboten und Kontensperrungen. Es handelt sich um die schärften Strafmaßnahmen, die die USA jeweils wegen eines Cbyerangriffs verhängt haben.

Wikileaks korrigiert: Schon die Kohl- und Schröder-Regierung wurde abgehört

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Die NSA hat nach Angaben der Enthüllungsplattform Wikileaks bereits die Kohl- und Schröder-Regierung abgehört. Außerdem sollen die Politiker Baumann, Fritsche, Kauder, Altmaier und Pofalla Ziel von NSA-Spionagen geworden sein. Die US-Geheimdienstaktivitäten seien noch deutlich umfangreicher als es bisher bekannt war, korrigierte die NSA. Nach Angaben von Wikileaks forschte die NSA über Jahrzehnte hinweg das Kanzleramt aus. Dem veröffentlichten Bericht zufolge stehen auf einer Liste 56 verschiedene Telefonnummern. Die Hälfte der Nummern sind bis heute aktuell und Merkels Umgebung zuzuordnen. Unter den Nummern befinden sich beispielsweise die von ihrer Büroleiterin und des Kanzleramtsministers. Woher die von Wikileaks vorgelegte Liste stammt ist unbekannt. In den Unterlagen befinden sich auch Gesprächsprotokolle der Bundeskanzlerin aus den Jahren 2009 und 2011. Wikileaks zitierte aus einem Gespräch zwischen der Kanzlerin und dem Kronprinzen von Abu Dhabi. Die Grünen haben die Bundesanwaltschaft aufgefordert Ermittlungen einzuleiten.