Abgas-Skandal: Volkswagen findet vor US-Gericht Kompromiss

Symbolfoto: © Rolf Krekeler     | pixelio.de

Symbolfoto: © Rolf Krekeler | pixelio.de

Der Volkswagen-Konzern hat kurz vor dem Ablauf des Ultimatums in seiner Abgas-Affäre einen umfangreichen Entschädigungsplan zur Lösung des Skandals in den USA vorgelegt. Monatelang liefen die Verhandlungen in den USA. Von dem Abgas-Skandal sind in den USA rund 580.000 Dieselfahrzeuge betroffen. Am Donnerstag teilte der zuständige Bezirksrichter mit, dass der Kompromiss einen Rückkauf von manipulierten Dieselfahrzeugen und eine Entschädigung der Autobesitzer vorgesehen ist. Zusätzlich wird den Kunden noch die Reparatur des manipulierten Dieselfahrzeugs angeboten. Die Entschädigung soll pro Fahrzeug 5.000 US-Dollar betragen. Das Gericht teilte weiter mit, dass es bisher noch keine Einigung Über die verlangten Strafen wegen der Verletzung des amerikanischen Umweltrechts getroffen wurde. Auf VW werden Kosten in Milliardenhöhe zukommen.

Volkswagen bestätigte den Kompromiss und wollte zunächst keine weiteren Angaben machen. Genauere Details sollen im offiziellen Dokument bekanntgegeben werden. Die Veröffentlichung ist für Ende Juni vorgesehen.