Verkehrsunfall auf Mallorca: Vierköpfige deutsche Familie kam ums Leben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca hat sich am Montagnachmittag gegen 14.50 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine vierköpfige Familie aus Deutschland (zwei Erwachsene und zwei Kinder) kamen ums Leben. Der Verkehrsunfall ereignete sich auf einer Straße im Nordosten Mallorcas, auf der Hauptverkehrsstraße Ma-12 zwischen Alcúdia und Artà. Die deutsche Familie war mit einem VW-Polo unterwegs und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Die Eltern (beide Anfang 40) und ihre beiden Kinder im Alter von sieben und neun Jahren starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Lastwagens erlitt leichte Verletzungen. Die Guardia Civil hat Ermittlungen zum Hergang des Unfalls eingeleitet.

Schweres Busunglück auf Kuba: Deutsche Touristen unter den Opfern

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Auf Kuba ist ein Reisebus mit deutschen und österreichischen Touristen verunglückt. Zwei Menschen kamen ums Leben, darunter auch ein Deutscher. Bei dem zweiten Toten handelte es sich nach Angaben der kubanischen Polizei um den 36-jährigen Busfahrer. Weitere 28 Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. De Reisebus war am Samstagabend (Ortszeit) zwischen Santiago de Cuba und der beliebten Kolonialstadt Trinidad mit einem Lastwagen frontal zusammengestoßen. Der Lastwagen war mit einem Schiffscontainer beladen. Die deutsche Botschaft in Havanna bemüht sich um Aufklärung. Das österreichische Außenministerium teilte mit, dass ein Österreicher ums Leben kam und fünf weitere Österreicher verletzt wurden. Der Bus ist schwer beschädigt worden, sodass es schwierig ist Gepäck und Dokumente zu bergen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die deutschen und österreichischen Touristen wollten einen zweiwöchigen Urlaub auf Kuba verbringen. Unter anderem war ein Aufenthalt im Badeort Varadero vorgesehen.

Bodensee: Sechs Badetote in nur 10 Tagen

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Im Bodensee sind in den letzten 10 Tagen sechs Menschen ertrunken. Auffällig hierbei ist, dass alle Personen über 70 Jahre alt waren. Die Wasserschutzpolizei in Konstanz bestätigte, dass für sechs Menschen der Badetrip im Bodensee tödlich endete. Die sechs Badeunfälle ereigneten sich alle im Bereich von Konstanz. Erst am Dienstag meldete eine Frau ihren 77-jährigen Ehemann beim Baden als vermisst. Die Frau gab an, dass sie ihren Mann in der Nähe von Langenargen aus den Augen verloren hatte. Ein Rettungshubschrauber entdeckte den Mann wenig später aus der Luft in zwei bis drei Metern Tiefe, teilte die Polizei mit. Für den 77-Jährigen Urlauber aus Rheinland-Pfalz kam jedoch jede Hilfe zu spät. Rettungssanitäter versuchten vergeblich den Mann wiederzubeleben.

In diesem Zusammenhang appelliert die Wasserschutzpolizei, von den geltenden Baderegeln zum Schutz Ihrer Gesundheit und Ihres Lebens besonders nachfolgend genannte Grundsätze zu beachten.

• Kühlen Sie sich, insbesondere bei Hitze, vor dem Baden ausreichend ab!
• Gehen Sie nie ohne Begleitung oder Beobachtung Schwimmen und Baden!
• Schwimmen Sie nie außer Sichtweite anderer Badegäste und entfernen Sie sich nicht aus der Ufernähe.
• Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.
• Springen Sie bei unbekannten Tiefenverhältnisse nicht ins Wasser.
• Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.

Wildflecken: Navi brachte Radfahrer in akute Lebensgefahr

Symbolfoto: © Reinhard Grieger  | pixelio.de

Symbolfoto: © Reinhard Grieger | pixelio.de

Am Samstagvormittag hatte ein 35-jähriger Mountainbiker in Wildflecken viel Glück, nachdem sein Navigationsgerät ihn mitten durch das Sperrgebiet eines Truppenübungsplatzes führte. In dem Gebiet herrschte zu dem Zeitpunkt höchste Lebensgefahr. Ein Bundeswehrsoldat bemerkte den Radfahrer mitten auf einer aktiven Schießbahn. Der Urlauber war von einem nahegelegenen Campingplatz aus auf dem Weg zum Kreuzberg. Der ortsunkundige Radfahrer folgte stur seinem Fahrrad-Navi, mitten in eine laufende Schießübung. Eine Polizeistreife eilte schließlich zu der Schießbahn und begleitete den 35-jährigen Urlauber zurück auf sicheres Terrain. Von dort aus setzte der 35-Jährige seine Fahrt zum knapp 928 Meter hohen Kreuzberg, fernab des Truppenübungsplatzes, fort.

Die Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Betreuungsverbote von Truppenübungsplätzen ernstzunehmen sind. Durch den regelmäßig stattfindenden Schießbetrieb besteht dort höchste Lebensgefahr.

Schwerer Unfall in Sankt Peter Ording: Auto fährt in Menschengruppe –– fünf Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im Ferienort Sankt Peter Ording an der Nordseeküste hat sich am Dienstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge verlor eine ältere Frau mit ihrem PKW um 17.30 Uhr in der Innenstadt beim Linksabbiegen in die Straße „Im Bad“ die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie fuhr zunächst auf dem Gehweg und streifte dort ein geparktes Auto, knickte ein Verkehrsschild um und fuhr anschließend in eine Gruppe von Fußgängern, die sich vor dem Schaufenster eines Geschäfts aufhielt. Die Rettungsleitstelle in Harrislee löste Großalarm aus. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, einer von ihnen schwer. Unter den Verletzten befanden sich auch zwei Kinder (1 und 5 Jahre). Das einjährige Kleinkind wurde im Kinderwagen erfasst, das fünfjährige Geschwisterkind wurde auf einem Roller von dem Fahrzeug angefahren. Beide Kinder wurden leicht verletzt. Ihr Vater musste vor Ort behandelt und stabilisiert werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 12 ins Krankenhaus geflogen. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. Fünf Rettungswagen, zwei Notärzte, Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in St. Peter Ording und die DLRG waren vor Ort. Zur Unfallursache konnte die Polizei zunächst noch keine Angaben machen und verwies darauf, dass die ältere Autofahrerin unter Schock stand. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und einen Sachverständiger hinzugezogen.