Beziehungstat auf der A3 in Unterfranken: Zwei Tote – Autofahrer stürzt sich von Brücke

Symbolfoto: © burntimes

Am Sonntagmorgen hat sich der vermeidliche Unfallfahrer auf der Haseltalbrücke, auf der A3 bei Rohrbrunn, vor den Augen von Ersthelfern von der Brücke in den Tod gestürzt. Zuvor hat der 31-jährige Mann seine 26-jährige Freundin getötet, die sich auf dem Beifahrersitz befand. Offenbar hat der Mann sie während der Fahrt getötet. Bei der Attacke verlor der Autofahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte gegen die Leitplanke. Das Fahrzeug blieb entgegen der Fachrichtung auf der linken Spur der A3 stehen. Mehrere Zeugen hatten auf der Autobahnbrücke angehalten, um den verunfallten Insassen des Autos zu helfen. Nach einem kurzen Wortgefecht, stieg der Fahrer aus und stürzte sich von der Haseltalbrücke in den Tod. Die Brücke ist an der Stelle 70 Meter hoch. Die herbeigeeilte Polizei fand in dem Auto die Leiche einer Frau. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau diagnostizieren. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist die Frau durch massive Gewalteinwirkung gestorben. Eine angeordnete Obduktion soll die Todesursache klären. Der Mann hatte ein Kontaktverbot zu der Frau.

Nach dem Vorfall wurde die A3 zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

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Aschaffenburg: Radfahrer rammt Fußgänger im Vorbeifahren Messer in den Rücken

Symbolfoto: © burntimes

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In Aschaffenburg hat ein Fahrradfahrer im Vorbeifahren einem 33-jährigen Fußgänger ein Messer in den Rücken gerammt. Die Polizei in Unterfranken teilte mit, dass der Mann schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde und bereits notoperiert wurde. Inzwischen liegt auch eine Täterbeschreibung vor. Dem aktuellen Sachstand nach war ein 33-Jähriger aus Aschaffenburg Am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr in der „Passage Kinopolis“ (sogenannte Kinopassage) in der Goldbacher Straße zu Fuß in Richtung Glattbacher Überfahrt unterwegs. Der 33-Jährige war ersten Erkenntnissen zufolge ein Zufallsopfer.

Ihm näherte sich von hinten ein bislang unbekannter Radfahrer. Kurz nach dem Auslauf der Passage, im Bereich des dortigen Platzes, stieß der Radfahrer dem 33-Jährigen im Vorbeifahren ein Messer in den Rücken. Dabei kam der Angreifer selbst zu Sturz, setzte seine Fahrt aber gleich wieder in Richtung der Glattbacher Überfahrt fort.
Der Verletzte konnte über Handy noch selbst die Polizei alarmieren. Er wurde kurz darauf vor Ort notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellen Erkenntnissen ist sein Gesundheitszustand stabil.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eine Großfahndung im Stadtgebiet Aschaffenburg ein, an der neben zahlreichen Streifenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber mit eingebunden war. Die umfangreichen Suchmaßnahmen führten bislang jedoch nicht zur Ergreifung des Täters. Die Hintergründe des Tatgeschehens liegen derzeit noch völlig im Dunkeln.

Von dem Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:
• circa 20 bis 30 Jahre alt
• kurze, dunkle Haare
• normale Figur
• dunkler eventuell grau-blauer Pullover
• trug sogenannte Dreiviertel-Hose
• er trug einen schwarzen Rucksack mit hellen oder grauen Applikationen an der Seite
• zur Hautfarbe des Täters liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor

Das Fahrrad des Täters wird wie folgt beschrieben:
• Damenfahrrad
• heller, eventuell silberner Rahmen
• schwarzer Drahtkorb auf dem Gepäckträger
• Im Vorderrad waren zwei Speichenreflektoren – im Hinterrad keines

Die Kriminalpolizeiinspektion Aschaffenburg hat für die Bearbeitung des Falles eine eigene Ermittlungskommission eingerichtet, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der Gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Hinweise werden zu jeder Zeit von der Kriminalpolizei Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 oder von jeder anderen Polizeidienstelle entgegengenommen.

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Wildflecken: Navi brachte Radfahrer in akute Lebensgefahr

Symbolfoto: © Reinhard Grieger  | pixelio.de

Symbolfoto: © Reinhard Grieger | pixelio.de

Am Samstagvormittag hatte ein 35-jähriger Mountainbiker in Wildflecken viel Glück, nachdem sein Navigationsgerät ihn mitten durch das Sperrgebiet eines Truppenübungsplatzes führte. In dem Gebiet herrschte zu dem Zeitpunkt höchste Lebensgefahr. Ein Bundeswehrsoldat bemerkte den Radfahrer mitten auf einer aktiven Schießbahn. Der Urlauber war von einem nahegelegenen Campingplatz aus auf dem Weg zum Kreuzberg. Der ortsunkundige Radfahrer folgte stur seinem Fahrrad-Navi, mitten in eine laufende Schießübung. Eine Polizeistreife eilte schließlich zu der Schießbahn und begleitete den 35-jährigen Urlauber zurück auf sicheres Terrain. Von dort aus setzte der 35-Jährige seine Fahrt zum knapp 928 Meter hohen Kreuzberg, fernab des Truppenübungsplatzes, fort.

Die Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Betreuungsverbote von Truppenübungsplätzen ernstzunehmen sind. Durch den regelmäßig stattfindenden Schießbetrieb besteht dort höchste Lebensgefahr.

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