Explosion auf Motorboot in Leer: Mann in Lebensgefahr

Symbolfoto: © burntimes

Am Hafen von Leer in Ostfriesland hat sich am Samstagnachmittag eine Explosion auf einem zehn Meter langen Motorboot ereignet. Der 70-jährige Bootseigentümer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Eine 69-jährige Frau aus Apen wurde schwer verletzt. Möglicherweise hat sich an Bord eine Gasexplosion ereignet. Anwohner berichteten von einem gewaltigen Knall. Das betroffene Motorboot wurde so stark beschädigt, dass es für die Einsatzkräfte zunächst schwierig war, zu den Verletzten zu gelangen. Die Fenster des Bootes wurden durch die Explosion herausgerissen. Ein weiteres Boot, das in unmittelbarer Nähe lag, wurde beschädigt. Das Boot, auf dem sich die Explosion ereignete, wurde von der Polizei beschlagnahmt und Ermittlungen sind eingeleitet worden. Die Ursache der starken Explosion ist noch unklar.

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Havarie der Costa Concordia: Ex-Kapitän Schettino zu 16 Jahren Haft verurteilt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der ehemalige Kapitän des verunglückten Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia wurde über fünf Jahre nach der Havarie zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt. Das gesprochene Urteil ist nun endgültig – es wurde von der obersten Instanz bestätigt. Der 56-jährige ehemalige Kapitän Francesco Schettino, der bei der Urteilsverkündung selbst nicht anwesend war, hat seine Haftstrafe in einem römischen Gefängnis bereits angetreten. Die Staatsanwaltschaft hatte 26 Jahre Haft gefordert. Das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia war im Januar 2012 mit über 4.000 Passagieren an Bord vor der Insel Giglio auf einen Felsen aufgelaufen. Der Kapitän Schettino hatte das Schiff zuvor zu nah an der Insel vorbeigesteuert. Er wollte auf der Insel einen Freund und Kollegen grüßen. Das Manöver ging jedoch schief und das Kreuzfahrtschiff lief mit etwa 15 Knoten auf einen Felsen auf und wurde auf einer Länge von 70 Metern regelrecht aufgeschlitzt.

Bei der Katastrophe starben 32 Menschen, darunter zwölf Deutsche. Der Kapitän Schettino verließ mit als erster das sinkende Schiff und kümmerte sich nicht darum, dass die Passagiere in Sicherheit gebracht wurden. Aufforderungen der Küstenwache, er soll sofort zurück auf das havarierte Schiff, ignorierte er. Vor Gericht sagte Schettino, dass er bei der Evakuierung half und dabei aus Versehen in ein Rettungsboot gefallen sei.

Es laufen außerdem noch Schadensersatzprozesse. Die extrem aufwendige Bergung des verunglückten Kreuzfahrtschiffs vor Giglio hat 1,5 Milliarden Euro gekostet.

Im Februar 2015 wurde Schettino bereits zu 16 Jahren Haft wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung verurteilt. Er legte jedoch Berufung gegen das Urteil ein, sodass der Fall ab Mai 2016 neu verhandelt wurde. Am Freitag wurde das Urteil schließlich vom Kassationsrichter bestätigt.

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Bad Breisig: Dreijähriger verschwindet aus Kindergarten und ertrank in einem Teich

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Im rheinland-pfälzischen Bad Breisig ist am Montagvormittag ein dreijähriger Junge aus einem Kindergarten ausgerissen. Der kleine Junge hatte den Kindergarten durch eine unverschlossene Hintertür zunächst unbemerkt verlassen, teilte die Staats-anwaltschaft am Dienstag mit. Nach längerem Suchen wurde der Dreijährige schließlich in einem Gartenteich auf einem Nachbargrundstück gefunden. Sofort wurden Reanimations-maßnahmen eingeleitet. Der Dreijährige wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Dort verstarb er am Montagabend. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet und prüft, ob jemand für den Tod des Dreijährigen verantwortlich ist und ob die Aufsichtspflicht verletzt wurde. Der Kindergarten soll nun von Experten inspiziert werden und es wird über zusätzliche Sicherungsmaßnahmen beraten.

Die Stadt drückte der betroffenen Familie ihr Mitgefühl aus. Der Kindergarten bleibt nach dem tragischen Unglück bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Die Erzieherinnen und Erzieher, sowie die Eltern des kleinen Jungen werden von Seelsorgern betreut.

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Nordhausen: Drama im Krankenhaus – 10-Jährige von Klinikbett zu Tode gequetscht

Symbolfoto: © Günter Havlena | pixelio.de

Im Südharz-Klinikum in Nordhausen hat sich ein schwerer Zwischenfall ereignet. Ein 10-Jähriges war unter einem Krankenhausbett eingeklemmt und schwer am Kopf verletzt worden. Das Mädchen war unter den Absenkmechanismus des Bettes geraten. Das Mädchen erlag schließlich ihren schweren Verletzungen. Die 10-Jährige krabbelte vermutlich unter das Bett, um etwas Heruntergefallenes wieder aufzuheben. Dabei geriet das Mädchen offenbar in den hydraulischen Scherenmechanismus des Bettes. Eine weitere 13-Jährige befand sich zu dem Zeitpunkt im Zimmer und holte sofort Hilfe. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 17. Februar. Nach dem Unglück musste die 10-Jährige zunächst in ein künstliches Koma versetzt werden. Acht Tage später wurden die Maschinen schließlich abgeschaltet. Das Mädchen starb. Der Chef des Krankenhauses hat den Vorfall bestätigt. Er machte keine weiteren Angaben aufgrund der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mühlhausen. Das Bundesinstitut für Medizinprodukte ist ebenfalls eingeschaltet worden. Die Familie der 10-Jährigen wird seit dem Unglück von einem Seelsorger betreut.

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Arnstein bei Würzburg: Sechs Teenager wurden tot in Gartenlaube aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In einer Gartenlaube im baden-württembergischen Arnstein sind am Sonntagvormittag um kurz nach 11 Uhr sechs junge Teenager tot aufgefunden worden. Die Todesursache ist noch unklar. In der Gartenhütte war ein Holzofen in Betrieb. Ob der Ofen im Zusammenhang mit den Todesfällen steht, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Ein Mann entdeckte die toten Teenager – darunter befanden sich auch seine eigenen Kinder. Sie hatten am Samstagabend eine private Feier veranstaltet und nach dem es auch am Sonntag kein Lebenszeichen von den Jugendlichen gab, wollte der Vater in seinem Gartenhaus am Sommerberg nachsehen, ob alles in Ordnung sei und machte dabei die schreckliche Entdeckung. Der Vater entdeckte seinen Sohn und seine Tochter, sowie vier weitere junge Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren in der Gartenlaube. Der Vater alarmierte sofort den Rettungsdienst. Der herbeigeeilte Notarzt konnte nur noch den Tod der sechs Teenager feststellen. Die ermittelnde Polizei teilte mit, dass es zur Zeit keinerlei Hinweise darauf gibt, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handeln könnte. Der Tatort wurde abgesperrt und Ermittlungen zur Todesursache eingeleitet. Die Toten sollen obduziert werden, bestätigte die Polizei. Die Angehörigen der Todesopfer werden von Polizeibeamten und Notfallseelsorgern betreut.

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Schwimmunfall in Spaßbad Gummersbach: Dreijährige stirbt – Polizei ermittelt

Symbolfoto:
© Rainer Sturm | pixelio.de

Im nordhein-westfälischen Spaßbad Gumbala in Gummersbach hat sich am Sonntag ein Badeunfall ereignet. Ein dreijähriges Mädchen ist leblos im tiefen Becken des Spaßbades aufgefunden worden. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und sucht nach Zeugen. Es wird geprüft, ob der Vater des Mädchens oder die Mitarbeiter des Spaßbades ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Der Bürgermeister von Gummersbach drückte den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Bisher steht lediglich fest, dass das Mädchen sich mit ihrem 42-jährigen Vater und zwei weiteren Geschwistern am Sonntagabend in dem Bad aufhielten. Gegen 19 Uhr bemerkte der Vater das Verschwinden seiner dreijährigen Tochter.

Während der Rettungsdienst alarmiert wurde, versuchten Angestellte des Bades das Mädchen wiederzubeleben. Das Mädchen wurde zunächst in ein Gummersbacher Krankenhaus gebracht. Notfallseelsorger betreuten die Angestellten des Schwimmbades und die betroffene Familie. In der Nacht zu Montag wurde die Dreijährige in eine Spezialklinik nach Siegen verlegt. Dort verstarb sie wenig später. Nach dem Unfall befragte die Polizei zehn Zeugen, die sich zu dem Zeitpunkt des Unglücks in dem Bad aufhielten. Insgesamt waren zum Unglückszeitpunkt zwischen 20 und 30 Personen in dem Bad. Die Polizei bittet diese sich bei der Polizei zu melden unter (0 22 61) 8199-820.

Das betroffene Spaßbad ist kameraüberwacht. Zum Zeitpunkt des Unglücks produzierten die Kameras aus bisher unklaren Gründen jedoch kein Videomaterial. Unklar ist auch, ob die Dreijährige Schwimmflügel trug. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich drei Angestellte im Bad.

In dem betroffenen Spaßbad war am 19. Mai 2005 schon einmal ein zehnjähriges Mädchen ertrunken. Damals war jedoch eine technische Anlage die Ursache dafür. Eine Abdeckkappe fehlte im Whirlpool und zog das Mädchen an den Haaren unter Wasser. Fünf Angestellte des Bades hatten sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten müssen.

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Nigeria: Über 200 Tote nach Einsturz von Kirche

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Ein Gottesdienst in einer erst halb fertigen Kirche in Südost-Nigeria endete am Samstagnachmittag in einer Katastrophe. Die Kirche in Uyo im Bundesstaat Akwa Ibom stürzte aus noch unbekannter Ursache rund 30 Minuten nach Beginn eines Gottesdienstes ein. Zunächst stürzte das Dach ein und kurz darauf das ganze Gebäude. Zwei schwere Kräne wurden eingesetzt, um Teile der Dachkonstruktion anzuheben und zu weiteren Opfern zu gelangen. Über 200 Menschen starben. Die Leichen wurden zunächst in die Leichenhallen eines Krankenhauses gebracht. Viele Gottesdienstbesucher wurden von der schweren Dachkonstruktion regelrecht zerquetscht und starben noch bevor Rettungskräfte am Unglücksort eintrafen. Unter den Toten befanden sich auch Regierungsvertreter, die als Gäste eingeladen wurden. In der neu gebauten Kirche sollte Platz für mehrere tausend Menschen sein.

Der Gouverneur der betroffenen Provinz Akwa Ibom war selbst als Ehrengast in der ersten Reihe des Gottesdienstes dabei. Er kam mit dem Schrecken davon und schrieb im sozialen Netzwerk Facebook, dass es sich um das schockierendste Ereignis in der Geschichte des Bundesstaates handelt. Die betroffene Kirche gehört zur evangelischen The Reigners Bible Church International.

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Tödlicher Unfall auf Kreuzfahrtschiff „Harmony of Seas“ in Marseille

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Dienstag hat sich auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt „Harmony of Seas“ ein tödlicher Unfall ereignet. Während einer Rettungsübung sollte ein Rettungsboot, das sich auf dem fünften Deck befand, zu Wasser gelassen werden. Dabei hatte sich das Rettungsboot gelöst und stürzte im Hafen von Marseille zehn Meter in die Tiefe. Dabei kam ein 42-jähriges Crewmitglied ums Leben, vier weitere Besatzungsmitglieder wurden verletzt zwei von ihnen so schwer, dass sie in Lebensgefahr schweben. Das Kreuzfahrtschiff bleibt weiter im Hafen von Marseille, weil die Ermittlungen dort durchgeführt werden. Planmäßig hätte das Schiff bereits am Dienstagabend nach Italien auslaufen sollen. Nach Angaben der Ermittler ist der Unfall auf menschliches Versagen zurückzuführen.

Die „Harmony of Seas“ ist mit einer Länge von 362 Metern und einer Breite von 66 Metern das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Auf dem Schiff können bis zu 6.400 Passagiere transportiert werden.

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Drama bei Flugplatzfest in Sachsen: Vater und Tochter starben bei Crash

Symbolfoto: © Paulwip  | pixelio.de

Symbolfoto: © Paulwip | pixelio.de

Am Samstag kam es beim Flugplatzfest im sächsischen Großrückerswalde zu einem folgenschweren Unfall. Während des spätsommerlichen Festes beim Flugclub Großrückerswalde kollidierten während einer Flugschau ein Segelflugzeug mit einem Ultraleichtflugzeug in der Luft. Dem Piloten des Segelflugzeugs gelang es nach der Kollision die Maschine zu landen. Der 63-jährige Pilot und sein 48-jähriger Passagier blieben unverletzt. Das zweite Flugzeug, in dem sich ein 54-jähriger Mann mit seiner 26-jährigen Tochter befand, kam ins Trudeln und stürzte vor den Augen der Zuschauer auf ein Feld. Beide Insassen kamen dabei ums Leben. Wie es zu der Kollision in der Luft kommen konnte ist noch unklar. Zuschauer der Flugschau wurden nicht verletzt, bestätigte die Polizei. Im Einsatz waren neben einem Rettungshubschrauber, mehrere Notärzte, vier Rettungswagen, die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften, sowie die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft Chemnitz. Die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde ebenfalls alarmiert. Die Experten wurden am Samstagabend im Erzgebirge erwartet.

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Kleinflugzeug-Absturz in Slowenien: 38-jähriger Unister-Geschäftsführer stirbt

Symbolfoto: © jbpicture | pixelio.de

Symbolfoto: © jbpicture | pixelio.de

Auf dem Flug von Venedig nach Leipzig ist ein privates Kleinflugzeug in Slowenien abgestürzt. Unter den Todesopfern befinden sich insgesamt vier Deutsche, unter ihnen auch der 38-jährige Geschäftsführer des Leipziger Internetunternehmens Unister, Thomas Wagner. Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstagabend. Die Mitarbeiter des 2002 gegründeten Unternehmens Unister, sowie die, der Portale „fluege.de“ und „ab-in-den-urlaub.de“ sind tief bestürzt über den Tod von Wagner. Der Pilot kam bei dem Absturz ebenfalls ums Leben. Er hatte kurz vor dem Absturz über Funk Schwierigkeiten wegen einer Vereisung gemeldet. Die Maschine stürzte in einen Wald, der sich in einem Gebirge befindet. Dort brannte das Kleinflugzeug vom Typ Piper 32 aus. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschten schlechte Wetterbedingungen.

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