Schwerer Unfall auf der A2 bei Oelde: Zwei Tote und 17 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Am späten Dienstagnachmittag sind bei einer Karambolage auf der Autobahn 2 bei Oelde im Münsterland zwei Menschen ums Leben gekommen und mindestens 17 erlitten teils schwere Verletzungen. An der Karambolage waren acht bis zehn Fahrzeuge beteiligt, darunter auch ein Reisebus. Die Insassen des Reisebusses blieben unverletzt und das Fahrzeug wurde nicht so stark beschädigt, sodass die Reise fortgesetzt werden konnte. Mehrere Autos überschlugen sich und blieben auf der Seite oder dem Dach liegen. Mehrere Rettungshubschrauber flogen die Unfallstelle an.

Die Autobahn blieb am Dienstagabend in Fahrtrichtung Oberhausen voll gesperrt. Die Unfallursache soll Polizeiangaben zufolge auf plötzlich einsetzenden Starkregen zurückzuführen sein. Aufgrund des starken Regens hatten einige Autofahrer stark gebremst, dabei kam es zu den Folgeunfällen. Die Ermittlungen dauerten am Dienstagabend an.

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Zugunglück im Elsass: Mindestens zehn Menschen starben bei TGV-Unglück

Symbolfoto: © Erich Westendarp  | pixelio.de

Symbolfoto: © Erich Westendarp | pixelio.de

Nahe der deutschen Grenze ist am Samstag ein französischer Schnellzug entgleist. Mindestens zehn Menschen kamen uns Leben und 37 weitere wurden verletzt, zwölf von ihnen schwer. Im Zug befanden sich auch Kinder. Das Zugunglück ereignete sich in Eckwersheim im Osten von Frankreich. Eckwersheim ist nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Es ist das schwerste Zugunglück in Frankreich seit der Inbetriebnahme des französischen Hochgeschwindigkeitszuges im Jahr 1981. Am Sonntag war noch immer unklar wie viele Menschen sich an Bord des Zuges befanden. Es sollen etwa 50 Personen gewesen sein. Die Unfallursache könnte überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein. Der Schnellzug soll mit etwa 350 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein, als er entgleiste. Ein Teil des Zuges stürzte von einer Brücke in einen Kanal. Unklar ist auch, warum der Zug so schnell unterwegs war. Der betroffene Schienenabschnitt zwischen Paris und Straßburg sollte im April 2016 in Betrieb gehen. Ein terroristischer Hintergrund kann ausgeschlossen werden.

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Bremervörde: Auto rast ungebremst in Eisdiele – zwei Menschen starben

Symbolfoto: © Paulwip  | pixelio.de

Symbolfoto: © Paulwip | pixelio.de

Im niedersächsischen Bremervörde ist am späten Sonntagnachmittag um 17.30 Uhr eine Autofahrerin ungebremst durch das Schaufenster einer Eisdiele gerast. Zwei Gäste kamen dabei ums Leben, darunter ein zweijähriger Junge. Neun weitere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Das betroffene Eiscafé Pinocchio befindet sich in der Neuen Straße. Die Eisdiele war zum Zeitpunkt des Unfalls gut besucht. Bei dem Unfallfahrzeug handelte es sich um einen dunkelgrünen Mercedes Kombi, der aus der gegenüberliegenden Ludwigstraße angefahren kam und plötzlich in die Eisiele steuerte.

Die 59-jährige PKW-Fahrerin ist über die T-Kreuzung gerast anstatt die Einmündung einzubiegen, so die Ermittler. Die Gäste der Eisdiele versuchten sich nach draußen in Sicherheit zu bringen. Der zweijährige Junge wurde frontal erfasst und starb sofort. Ein 65-jähriger Mann wurde von den Einsatzkräften während der Bergungsarbeiten unter dem Mercedes aufgefunden. Unter den Verletzten befindet sich auch die Fahrerin des Unfallwagens. In Bremervörde waren mehrere Rettungshubschrauber und 60 Einsatzkräfte vor Ort. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist noch unklar. Es gibt Polizeiangaben zufolge keinerlei Hinweise auf einen technischen Defekt des Mercedes. Das Fahrzeug sei mittleren Alters gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Unklar ist auch noch, ob es sich bei den Toten um Gäste der Eisdiele oder um Passanten handelt, die auf dem Gehweg unterwegs waren und dort von dem Mercedes erfasst wurden. Fünf Notfallseelsorger-Teams wurden nach dem Unfall zu der Eisdiele entsandt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Gutachter wird in Kürze das Unfallauto untersuchen.

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