Beziehungstat auf der A3 in Unterfranken: Zwei Tote – Autofahrer stürzt sich von Brücke

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Am Sonntagmorgen hat sich der vermeidliche Unfallfahrer auf der Haseltalbrücke, auf der A3 bei Rohrbrunn, vor den Augen von Ersthelfern von der Brücke in den Tod gestürzt. Zuvor hat der 31-jährige Mann seine 26-jährige Freundin getötet, die sich auf dem Beifahrersitz befand. Offenbar hat der Mann sie während der Fahrt getötet. Bei der Attacke verlor der Autofahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte gegen die Leitplanke. Das Fahrzeug blieb entgegen der Fachrichtung auf der linken Spur der A3 stehen. Mehrere Zeugen hatten auf der Autobahnbrücke angehalten, um den verunfallten Insassen des Autos zu helfen. Nach einem kurzen Wortgefecht, stieg der Fahrer aus und stürzte sich von der Haseltalbrücke in den Tod. Die Brücke ist an der Stelle 70 Meter hoch. Die herbeigeeilte Polizei fand in dem Auto die Leiche einer Frau. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau diagnostizieren. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist die Frau durch massive Gewalteinwirkung gestorben. Eine angeordnete Obduktion soll die Todesursache klären. Der Mann hatte ein Kontaktverbot zu der Frau.

Nach dem Vorfall wurde die A3 zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

Verfolgungsjagd durch das Ruhrgebiet endet mit zwei Verletzten

Symbolfoto: © burntimes

Am frühen Sonntagmorgen hat sich ein 24-jähriger Autofahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei im Ruhrgebiet geliefert. Der Autofahrer floh vor einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Polizei in Bottrop. Er flüchtete durch Bottrop und Oberhausen bis nach Essen. Dort raste der Mann über mehrere rote Ampeln. An der Ampel in der Frintroper Straße kollidierte er schließlich mit dem Auto eines älteren Mannes. Zwei Personen wurden verletzt. Der Unfallfahrer erlitt schwere Verletzungen, der ältere Herr nur leichtere Verletzungen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Warum die Polizei die gefährliche Verfolgungsjagd durch mehrere Städte nicht schon früher beendet hat, blieb am Sonntag unklar.

Nordhausen: Drama im Krankenhaus – 10-Jährige von Klinikbett zu Tode gequetscht

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Im Südharz-Klinikum in Nordhausen hat sich ein schwerer Zwischenfall ereignet. Ein 10-Jähriges war unter einem Krankenhausbett eingeklemmt und schwer am Kopf verletzt worden. Das Mädchen war unter den Absenkmechanismus des Bettes geraten. Das Mädchen erlag schließlich ihren schweren Verletzungen. Die 10-Jährige krabbelte vermutlich unter das Bett, um etwas Heruntergefallenes wieder aufzuheben. Dabei geriet das Mädchen offenbar in den hydraulischen Scherenmechanismus des Bettes. Eine weitere 13-Jährige befand sich zu dem Zeitpunkt im Zimmer und holte sofort Hilfe. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 17. Februar. Nach dem Unglück musste die 10-Jährige zunächst in ein künstliches Koma versetzt werden. Acht Tage später wurden die Maschinen schließlich abgeschaltet. Das Mädchen starb. Der Chef des Krankenhauses hat den Vorfall bestätigt. Er machte keine weiteren Angaben aufgrund der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mühlhausen. Das Bundesinstitut für Medizinprodukte ist ebenfalls eingeschaltet worden. Die Familie der 10-Jährigen wird seit dem Unglück von einem Seelsorger betreut.

Nach Mord seiner Großmutter in Müllrose: Flüchtiger 24-Jähriger fuhr zwei Polizisten tot

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Ein 24-Jähriger steht unter dringendem Tatverdacht am Dienstag seine 79-jährige Großmutter im brandenburgischen Müllrose (Landkreis Oder-Spree) getötet zu haben. Die Frau erlitt tödliche Schnittverletzungen am Hals. Die Polizei wurde alarmiert und fand anschließlich die Leiche. Durch weitere Hinweise geriet der 24-Jährige schnell unter Tatverdacht. Die Beamten leiteten eine Großfahndung nach dem möglichen Täter ein. Es gab Hinweise darauf, dass er sich nach Bayern absetzen wollte. Ein Polizeihubschrauber entdeckte den Wagen schließlich. Bei dem Auto handelte es sich um das Fahrzeug der Großmutter.

Anschließend sperrten mehrere Einheiten alle umliegenden Straßen ab. An einer Straßensperre bei Oegeln in der Nähe von Beeskow hat der Mann schließlich zwei Polizisten mit seinem Auto überfahren. Der brandenburgische Polizeipräsident sagte, dass der Mann bewusst auf die Polizisten draufgehalten hat. Die beiden Beamten im Alter von 49- und 52 Jahren wurden so schwer verletzt, dass sie starben. Sie hinterlassen jeweils eine Frau und Kinder. Zuvor hatten sie versucht den möglichen Täter mit einem Nagelbrett zu stoppen. Der 24-Jährige wich aus und überfuhr anschließend die beiden Polizisten.

Während seiner Flucht baute der 24-Jährige mindestens drei Verkehrsunfälle. Auf einem Feldweg in Oegeln überschlug sich das Auto des Mannes. Anschließend nahmen Beamte den Mann fest, als er versuchte zu Fuß zu flüchten. Aufgrund seiner Verletzungen musste er zunächst ärztlich behandelt werden.

Bei dem Täter handelt es sich Polizeiangaben zufolge um einen Drogenkonsumenten. Er ist den Behörden wegen Bedrohung, Körperverletzung, Diebstahl und Fahrens ohne Führerschein bekannt. Die Beamten klären nun, ob sich der 24-Jährige bei seiner Großmutter Geld holen wollte. Der 24-Jährige hat gestanden während der Taten unter Drogen gestanden zu haben.

Innenminister Karl-Heinz Schröter hat tief bestürzt auf die Nachricht vom Tod zweier Polizeibeamter des Landes Brandenburg reagiert, die am Dienstag in Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen sind. „Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der beiden Polizisten. Die brutale Gewalttat ist unbegreiflich und lässt mich fassungslos zurück. Es handelt sich um den schwersten derartigen Vorfall in der Geschichte der Polizei unseres Landes seit 1990“, sagte Schröter heute in Potsdam.

15.000-Volt-Oberleitung kracht auf ICE bei Hamburg: 400 Menschen sitzen fest

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Am Sonntagabend hat sich gegen 18.30 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof ein Unfall ereignet. Eine 15.000-Volt-Oberleitung war gerissen und auf einen einfahrenden ICE gestürzt, in dem sich 400 Reisende befanden. Die Reisenden durften den Zug aufgrund der akuten Stromschlaggefahr zunächst nicht verlassen. Die Oberleitung musste aus Sicherheitsgründen zunächst abgeschaltet und anschließend geerdet werden. Anschließend konnten einige Reisenden aus den vorderen Zugteilen den ICE verlassen. Der betroffene ICE besteht aus zwei aneinander gekoppelten Zugteilen und kam aus München. Der Einsatz läuft zur Stunde noch. Bisher hat keiner der Reisenden im hinteren Teil den ICE verlassen dürfen. Zwei angekoppelte Lokomotiven sollten den ICE um 22 Uhr aus dem Gefahrenbereich herausschleppen. Bereits nach ein bis zwei Metern blockierten jedoch die Bremsen, sodass die Aktion abgebrochen wurde. Gegen 22.40 Uhr wurde der ICE schließlich auf freier Strecke evakuiert. Ein Großraumrettungswagen wurde bereitgestellt. Zwei Reisende mussten mit Kreislaufproblemen behandelt werden.

Von dem Unfall am Hauptbahnhof sind auch zahlreiche andere Nah- und Fernverkehrszühge betoffen. Es kommt teils zu massiven Verspätungen.

Drensteinfurt: Fahrschüler fährt gegen Hauswand – Fahrlehrer war betrunken

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Ein 17-jähriger Fahrschüler ist im nordrhein-westfälischen Drensteinfurt mit dem Auto gegen eine Hauswand geprallt. Der 17-Jährige kam am Dienstagnachmittag in einer Kurve von der Straße ab, teilte die Polizei mit. Der Unfall ereignete sich in Rinkerode. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Der Fahrlehrer konnte nicht schnell genug eingreifen. Ermittlungen ergaben, dass der Fahrlehrer betrunken war. Der Atemalkoholtest ergab 1,16 Promille. Die Beamten stellten den Führerschein und Fahrlehrerschein sicher.

A1 bei Bad-Oldesloe: Auto rast in Ersthelfer – zwei Todesopfer

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Bei einer Karambolage mit mindestens vier beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn 1 zwischen Reinfeld und Bad Oldesloe in Schleswig Holstein sind am Donnerstagabend zwei Männer ums Leben gekommen. Zunächst hatte ein 44-jähriger Mann einem 54-Jährigem geholfen, der mit seinem Auto verunglückt war. Dessen Fahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt, Polizeiangaben zufolge, unbeleuchtet auf der linken Fahrpur. Ein weiterer Autofahrer erkannte das Fahrzeug zu spät und fuhr auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Männer, die vor dem unbeleuchteten Fahrzeug standen über die Mittelleitplanke geschleudert. Sie starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des aufgefahrenen Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei geht den Ermittlungen zufolge davon aus, dass das Fahrzeug des 54-Jährigen zuvor mit einem anderen Fahrzeug kollidiert war und aus diesem Grund auf dem linken Fahrstreifen stand. Aus diesem Grund suchen die Beamten nach weiteren Unfallbeteiligten. Im Gewerbegebiet von Bad Oldesloe fanden die Beamten ein Fahrzeug mit frischen Unfallspuren. Dessen Besitzer trafen die Polizisten stark alkoholisiert an. Gegen den 42-jährigen Mann wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht eingeleitet. Während der Rettungs-, Bergungs-, und Aufräumarbeiten wurde die A1 bis Mitternacht in beide Richtungen voll gesperrt.

Schwimmunfall in Spaßbad Gummersbach: Dreijährige stirbt – Polizei ermittelt

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Im nordhein-westfälischen Spaßbad Gumbala in Gummersbach hat sich am Sonntag ein Badeunfall ereignet. Ein dreijähriges Mädchen ist leblos im tiefen Becken des Spaßbades aufgefunden worden. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und sucht nach Zeugen. Es wird geprüft, ob der Vater des Mädchens oder die Mitarbeiter des Spaßbades ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Der Bürgermeister von Gummersbach drückte den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Bisher steht lediglich fest, dass das Mädchen sich mit ihrem 42-jährigen Vater und zwei weiteren Geschwistern am Sonntagabend in dem Bad aufhielten. Gegen 19 Uhr bemerkte der Vater das Verschwinden seiner dreijährigen Tochter.

Während der Rettungsdienst alarmiert wurde, versuchten Angestellte des Bades das Mädchen wiederzubeleben. Das Mädchen wurde zunächst in ein Gummersbacher Krankenhaus gebracht. Notfallseelsorger betreuten die Angestellten des Schwimmbades und die betroffene Familie. In der Nacht zu Montag wurde die Dreijährige in eine Spezialklinik nach Siegen verlegt. Dort verstarb sie wenig später. Nach dem Unfall befragte die Polizei zehn Zeugen, die sich zu dem Zeitpunkt des Unglücks in dem Bad aufhielten. Insgesamt waren zum Unglückszeitpunkt zwischen 20 und 30 Personen in dem Bad. Die Polizei bittet diese sich bei der Polizei zu melden unter (0 22 61) 8199-820.

Das betroffene Spaßbad ist kameraüberwacht. Zum Zeitpunkt des Unglücks produzierten die Kameras aus bisher unklaren Gründen jedoch kein Videomaterial. Unklar ist auch, ob die Dreijährige Schwimmflügel trug. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich drei Angestellte im Bad.

In dem betroffenen Spaßbad war am 19. Mai 2005 schon einmal ein zehnjähriges Mädchen ertrunken. Damals war jedoch eine technische Anlage die Ursache dafür. Eine Abdeckkappe fehlte im Whirlpool und zog das Mädchen an den Haaren unter Wasser. Fünf Angestellte des Bades hatten sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten müssen.

B29 bei Schwäbisch Gmünd: Geisterfahrer-Unfall fordert zwei Todesopfer

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Auf der Bundesstraße 29 bei Schwäbisch Gmünd, in Baden Württemberg, hat sich am Sonntag gegen 17 Uhr ein schwerer Geisterfahrer-Unfall zwischen Gmünd-West und Lorch-Ost ereignet. Zwei Menschen starben bei dem Unfall und mindestens eine weitere Person wurde schwer verletzt. Bei der Geisterfahrerin handelte es sich um eine Rentnerin und bei dem zweiten Todesopfer um einen jungen Mann. Die Rentnerin ist Polizeiangaben zufolge falsch auf die B29 eingebogen und kurz darauf frontal mit dem entgegenkommenden Auto eines jungen Mannes zusammengestoßen. Unklar ist noch, ob der Unfall ein Fehler war oder ob es sich um ein absichtliches Fahrmanöver der Rentnerin handelte. Nach dem Unfall wurde die Straße gesperrt. Beide Fahrzeuge wurden komplett zerstört.

Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen auf vereister A1: Mindestens eine Tote

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Auf der Autobahn 1 ist es am Samstagmittag gegen 13.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe zu einer Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen gekommen. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Eine 73-jährige Frau aus Bremen kam bei dem Unfall ums Leben. Insgesamt prallten auf der vereisten Autobahn 26 Autos, drei Lastwagen und zwei Kleintransporter aufeinander. Augenzeugenberichten zufolge hatte es gehagelt und anschließend hatte sich Eis auf der Autobahn gebildet. An der Einsatzstelle waren 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr sowie 30 Polizeibeamte.

Die Verletzten wurden teilweise mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Diejenigen, die unverletzt geblieben sind aber nicht mehr weiterfahren konnten, wurden zunächst in einer Schule in Bargteheide untergebracht.